Rügens alte Parks, die unvergessen sind

Überall auf Rügen befinden sich schöne Parks und Gärten. Während die Schlossparks in Putbus, Spyker und Ralswiek mit ihrer Größe und Bekanntheit locken, gibt es aber auch noch viele kleinere, unbekanntere Naturschönheiten zu denen sich ein Ausflug lohnt. Doch diese Dinge haben die grünen Oasen gemeinsam: Sie beeindrucken mit besonderer Architektur, einzigartiger Atmosphäre und langer Geschichte. Das sind unsere Favoriten.

Gutspark Bohlendorf

Der romantisch anmutende Park des Gutshauses Bohlendorf wird nicht nur von den Gästen des Landhotels „Herrenhaus Bohlendorf“ geliebt. Hier fühlen sich auch Insekten, Singvögel, Frösche und Fledermäuse wohl, denn in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Rügen wurden im Park so genannte „Insektenhotels“ errichtet, Nistkästen angebracht und ein Dohlenbaum aufgestellt. Verschlungene Wege führen vorbei an kleinen Teichen durch den Park, der sich im Frühjahr mit unzähligen Winterlingen und Schneeglöckchen schmückt. Ursprünglich war es ein barocker Park. Im 19. Jahrhundert wurde er im englischen Stil umgestaltet. Bohlendorf gehört zu den ältesten Gutsanlagen Rügens. Die schriftlichen Quellen reichen bis zur Erwähnung von Claws Bolenson im Jahr 1316 zurück. Bis in das 20. Jahrhundert hinein blieb das Gut im Besitz derer von Bohlen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gutshaus zu Wohnzwecken und als Betriebsferienheim eines Volkseigenen Betriebes genutzt. 1992 erwarb ein Unternehmer aus Celle das Gut. Nach umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten wurde am 1. April 1995 das Landhotel „Herrenhaus Bohlendorf“ eröffnet.


Gutspark Boldevitz

Der Gutspark Boldevitz wurde – wie andere Rügener Parks – nach 1945 durch Umnutzung und Zersiedlung großflächig zerstört. Seit dem 13. Jahrhundert war das Gut im Besitz der Familie von Rotermund. 1635 wurde das Herrenhaus gebaut. Später ging der Besitz an wechselnde Eigentümer über. Im 17. Jahrhundert wurde der Gutspark angelegt und im 19. Jahrhundert zu einem elf Hektar großen englischen Landschaftsgarten mit Schwanenteich umgestaltet. Das Gut erlangte Bedeutung, als es 1762 vom Regierungsrat Adolf Friedrich von Olthof, einem Kunstmäzen, erworben wurde. Er holte den damals noch recht unbekannten Landschaftsmaler Jakob Philipp Hackert nach Boldevitz. Zwischen 1762 und 1764 gestaltete er dort mehrere großflächige Landschaftstapeten und ein Wandgemälde, erstmals auch mit Motiven von Rügen. Johann Wolfgang von Goethe gab 1811 eine Biografie Hackerts heraus. Darin erwähnte er das Gut unter dem Namen „Bolwitz“. Nach der Wiedervereinigung wurde das Gutshaus privatisiert und als Ensemble ab 1993 restauriert, auch der Park. Das Gut Boldevitz wird heute touristisch genutzt und war unter dem Namen „Gut Rodewitz“ eine der Filmkulissen in der Fernsehserie „Hallo Robbie!“


Herrenhauspark Kapelle bei Gingst

In der Nähe von Gingst steht das Herrenhaus Kapelle, das wegen seines Turmes gern auch als Schloss bezeichnet wird und über viele Jahre als Ordensstift und Altersheim genutzt wurde. Das Herrenhaus war einst im Besitz der Familie von Platen und wurde 1914 im neobarocken Stil umgebaut. Der weitläufige Park ist wahrscheinlich Mitte des 19. Jahrhunderts als englischer Garten angelegt worden und trägt heute eher Waldcharakter.


Gutshaus und Park Kubbelkow bei Bergen

Der etwa vier Hektar große und wertvolle Park am Gutshaus Kubbelkow wurde um 1700 angelegt und vereint in sich barocke Elemente und Züge eines englischen Landschaftsparks aus der Zeit um 1860. Zu den dendrologischen Besonderheiten zählen Ledereiche, Kuchenbaum, Blutbuche und der älteste Rotdorn der Insel. Der Park, der den Gästen des Restaurants und Hotels als Flaniergarten dient, steht heute wie das Gebäude unter Denkmalschutz. Den Besitzern ist es gelungen, das Ensemble, in dem auch ein Küchen- und Wildkräutergarten zu finden ist, für die Nachwelt zu erhalten.


Park am Gut Poggenhof

Das Gutshaus ist ein in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichteter und verputzter Backsteinbau. Von 1420 bis zum Verkauf 1456 an das Kloster Hiddensee war das Anwesen im Besitz der Familie von Platen. 1842 gelangte das Gut zurück an die Familie von Platen – bis zur Enteignung 1945. 1998 erfolgte der Rückerwerb durch die Familie von Platen, die das Haus und den angeschlossenen, ursprünglich aufwändig gestalteten Park, schrittweise saniert.


Park Libnitz

Das prächtige Herrenhaus und der Park Libnitz werden privat und von Feriengästen genutzt. Im gepflegten Park steht das neoklassizistische Mausoleum der Familie Meyer-Sarnow. Bis zum Ende des II. Weltkrieges war die Familie in Besitz dieses schlossartigen Herrenhauses.


Park des ehemaligen Ritterguts Liddow

Das Gut Liddow wurde als „Lyddow“ im Jahre 1318 erstmals urkundlich erwähnt. Einige stark sanierungsbedürftige Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurden ab 1979 künstlerisch, freiberuflich, gewerblich und zu Wohnzwecken genutzt. Dem Engagement der Bewohner ist es zu verdanken, dass der Hof der Nachwelt erhalten und zum „Kultur Gut Liddow“ wurde. Liddow war auch Drehort für die Fernsehserie „Hallo Robbie“. Vom einstigen Barockgarten, der vor allem zur Versorgung des Gutes mit Obst und Gemüse diente, sind nur noch wenige Elemente erhalten, unter anderem drei Eiben.


Schlosspark Ralswiek

Klaus Störtebeker und das malerisch am Großen Jasmunder Bodden gelegene Dorf gehören zusammen wie der Schlosspark und das Neorenaissanceschloss von Ralswiek. Es war vermutlich die Gutspächterfamilie von Barnekow, die vor 1800 den Park auf einer Anhöhe angelegt hat. So alt sind die ältesten Bäume in dieser Anlage. Eine Kastanienallee führt zu diesem Landschaftspark, in dem neben alten Eichen auch mächtige Platanen, Rosskastanien, Buchs- und Tulpenbäume stehen. Durch ein Tor führt die Straße von der Wendeschleife direkt in den Park und zum Schloss. Es wurde 1893/94 im Auftrag des Eigentümers und Fabrikanten Hugo Sholto Graf Douglas nach dem Vorbild französischer Renaissanceschlösser errichtet – nun ist es ein Schlosshotel. Von dort aus haben die Besucher eine wunderbare Aussicht bis hinunter zur Störtebekerbühne und zum Großen Jasmunder Bodden.


Park Dranske-Lancken auf Wittow

Der Park von Lancken auf Wittow gehört zu den fast vergessenen Parks auf Rügen. Vom verfallenen Gutshaus führt eine Allee in Richtung Wieker Bodden. Eingefasst ist der Park, in dem Graureiher auf Bäumen nisten, von einer Feldsteinmauer, die nach der Wende über eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme erneuert wurde. Das zwischen 1720 und 1730 errichtete und mittlerweile grob gesicherte Gutshaus soll restauriert werden.


Kurpark Juliusruh

Zu den ehrgeizigsten Park-Projekten, die auf der Insel Rügen realisiert wurden, gehört sicher Juliusruh. Auf einer mit Gras bewachsenen Dünenlandschaft ohne Baum und Strauch, unwegsamer und sumpfiger Heide, den orkanartigen Stürmen der Ostsee preisgegeben, plante Julius von der Lancken einst einen Landsitz zu errichten. Und, obgleich er frühzeitig als Phantast galt, machte er sich unbeirrt daran, seine Vorstellungen umzusetzen. Nachdem unzählige Fuhren an Dung den fruchtbaren Boden endlich geschaffen hatten, begann der junge Adlige 1795 mit der Anlegung großer Gartenanlagen und hübscher Bauten. Doch war der Aufwand enorm. Noch Jahre nach der erfolgten Bepflanzung musste er in jedem Frühjahr den durch Sturm eingetragenen Dünensand herauskarren lassen. Und auch die Umsetzung der Bebauung ist wahrscheinlich nie vollständig zu Ende gekommen.

Schon 1803 sah sich Julius von der Lancken gezwungen, seinen gesamten Besitz zu veräußern. Da sich selbst ein Verkauf als schwierig erwies und auch eine Lotterie scheiterte, gab es nur einen Ausweg: Der Verkauf an seinen Lehnsvetter Philipp, Karl-Rickmann von der Lancken, der auch seine anderen Güter erwarb. Jedoch verlor die künstlich geschaffene Anlage schon bald an Bedeutung und Funktion. Der Park verwilderte und das Gutshaus war bald nicht mehr bewohnbar. 1820 wurde es abgetragen. 1831 verstarb Julius von der Lancken in Berlin.

Etwa um 1862 sollen dann die 45 Grad zur Hauptallee verlaufenden Wege angelegt worden sein. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Grund und Boden bereits im Besitz des Klosters St. Annen-Brigitten zu Stralsund. Dieses genehmigt später auch dem örtlichen Badeverein die Anlegung eines Weges von Breege zum Strand von Juliusruh, der 1884 vollendet wurde. Seit dieser Zeit wurde der Park hauptsächlich forstwirtschaftlich genutzt. Nachdem zunächst die Wirtschafts- und Interessengemeinschaft „Ostseebad Juliusruh-Breege“ den Strand und Park vom Kloster pachtete, folgte ihm die Gemeinde Breege. Nach dem zweiten Weltkrieg ging die Rechtsträgerschaft zunächst an den Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb, dann jedoch ab 1964 an die Gemeinde. 1991 kam es zu einer umfassenden Rekonstruktion des Parks von Juliusruh. Seit dem 200. Parkjubiläum erinnert der Gedenkstein mit einem neuen Wappen an Julius von der Lancken. Die rötliche Einfärbung der Wege auf dem historischen Plan zeigt, welche Ursprünglichkeit dem Park noch gegeben ist. Ein Besuch lohnt sich!  


Leuchtturmwärtergarten Arkona

Er liegt zu Füßen der beiden Leuchttürme am Kap Arkona: der Leuchtturmwärtergarten, angelegt durch den legendären Leuchtturmwärter und Seenotretter Schilling, dessen Spalierobst noch heute Früchte trägt. Bekannt geworden ist der kleine Garten als Spielstätte des Sommertheaters am Kap. Über viele Jahre treten dort junge Schauspiel-Ensembles auf.


Park am Gut Gobbin

Der Park des Gutshauses Gobbin wurde in den Jahren 2001 bis 2004 aufwändig saniert, wobei die letzten verbliebenen alten Bäume durch Neupflanzungen ergänzt werden mussten. Umrahmt wird der Park von einer rügentypischen Feldsteinmauer, die mit Wildrosen bepflanzt wurde. Unmittelbar hinter dem Gutshaus wurden Kräuter- und Gemüsebeete, eine Streuobstwiese und ein Teich angelegt. Das Gutshaus wird auch durch Ferienwohnungen genutzt.


Schlosspark Spyker

Das sagenumwobene Schloss Spyker, in dem noch heute der Geist des schwedischen Feldmarschalls Karl Gustav Graf von Wrangel spuken soll, beherbergt ein Schlosshotel und Restaurants mit einzigartigen Stuckdecken. Im angrenzenden Park sind über 300 Jahre alte Linden, Buchsbäume und Weiden zu bewundern.


Schlosspark Putbus

„Hinter dem Holunderbusch“ – so eine der möglichen Bedeutungen des Ortsnamens Putbus – befand sich seit langer Zeit der Sitz eines Edlen, dessen „Steinernes Haus“ mit dem dazugehörigen Hof im Jahre 1371 erstmals Erwähnung findet. Über das Umfeld ist allerdings wenig bekannt. Wenn man alten Überlieferungen glauben mag, begann Graf Moritz Ulrich I. um 1725 mit der Anlegung eines Lustgartens in französischem Geschmack. Nördlich eines gepflasterten Weges, der das Schloss mit der Kastanienallee verband, soll so beispielsweise ein in Terrassen gestaffelter Weinberg geschaffen worden sein, auf dessen Anhöhe sich wohl hölzerne Lusthäuschen, zwei Irrgärten und Buchenlauben befanden. Deren Bestand war jedoch zur Zeit der Ortsgründung durch Wilhelm Malte I. um 1810 bereits dem Verfall preisgegeben, so dass man davon ausgehen kann, dass der Schlossgarten / Park – wie er sich heute darstellt – danach entstanden ist.

Bekanntheit erlangte der 75 ha große Schlosspark vor allem durch seinen reichen Baumbestand und die dendrologischen Besonderheiten. Wem Namen wie „Castanea sativa“ (Esskastanie) oder „Ginkgo biloba“ (Ginkobaum) nichts sagen, sollte sich jedoch nicht grämen. Man muss kein Experte sein, um die Schönheiten dieses englischen Landschaftsparks zu würdigen. Dazu bieten bereits wiederhergestellte Sichtachsen überraschende Anlässe. Errichtete Bauten – ehemaliger Marstall, Schlosskirche oder Orangerie – sorgen für reichlich Abwechslung. Dazu fügen sich regionale Attraktionen wie das Tiergehege und die benachbarte Jägerhütte oder das ehemalige Gärtnerhaus – heute Rosencafé – angenehm in die Gesamtanlage ein.


Park beim Herrenhaus Granskevitz

Das Herrenhaus Granskevitz, die „weiße Burg“ zwischen Trent und Schaprode, ist größtenteils im 17. Jahrhundert errichtet und später umgebaut worden. In seinen Ursprüngen geht der Bau tatsächlich auf eine alte Burganlage zurück. Daran erinnert ein langer Erdwall mit einer Doppelreihe von fast 300 Jahre alten Linden. In dem Gutshaus hat der renommierte Saatzüchter Karl von Schultz die „Norddeutsche Saatzucht Aktiengesellschaft“ gegründet. Dort befinden sich heute das Büro und Wohnräume der Firma „Nordsaat“.


Gutspark Krimvitz bei Garz

Das Gutshaus Krimvitz wurde 1889 erbaut und war das Geburtshaus von Franz zu Putbus, des Nachfahren der Rügener Fürstenfamile. Heute ist das Haus eine Ferienpension, umgeben von einem kleinen, gepflegten Park, und außerdem begehrte Hochzeitslocation als Außenstelle des Standesamtes Putbus.


Herrenhaus und Park Poppelvitz

Der gepflegte Park mit Grillplatz, Liegewiesen und Sportmöglichkeiten gehört zum privat geführten Herrenhaus Poppelvitz, das bis zum Jahr 2007 renoviert wurde und auch Ferienwohnungen beherbergt.


Gutshaus mit Park Groß Schoritz

Im Jahre 1318 wurde der Gutsweiler erstmals urkundlich erwähnt. Gegen 1750 wurde das Gutshaus fertig. Berühmt wurde es durch den Professor, Schriftsteller, Politiker und Publizisten Ernst Moritz Arndt, der hier am 26. Dezember 1769 geboren wurde. Der Gutspark mit neuen Wegen, Ruheplätzen und Sichtachsen lädt zu jeder Jahreszeit zum Verweilen ein.


Gut Rosengarten bei Garz

Das Gut Rosengarten wurde 1318 erstmals als „Rosengharde“ urkundlich erwähnt. Der Hof mit seiner inzwischen wieder malerischen Parklandschaft hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, war einst „fürstliches Tafelgut“, wurde verpachtet, verpfändet, verkauft, enteignet. Das Gutshaus wurde auch als Kinderheim genutzt und nach der Wende einem Privatmann verkauft, der die komplette Anlage Schritt für Schritt saniert.  Inzwischen ist das Gut Bioland-zertifiziert, hat einen eigenen Bioladen. Der Park wurde wieder belebt. Neben den Wasserläufen wachsen Frühblüher, Rhododendren und mächtige alte Bäume.


Gutsanlage Üselitz

Das Gut Üselitz befand sich einst im Besitz der Herzöge von Pommern. Im Jahre 1562 ging es im Tausch an einen Erich von Zuhme. Später hießen die Besitzerfamilien von Ahnen, von Normann, von Putbus. Und Friedrich Freiherr von Langen. Der war 1928 erster deutscher Olympiasieger im Spring- und Dressurreiten. Die Ruine und der Park sind jetzt wieder in Privatbesitz. Nach umfassender Sanierung und Renaturierung werden das Herrenhaus und der Park kulturell, ökologisch und touristisch genutzt.


Gutspark Zürkvitz

Der etwa drei Hektar große Park des Gutes Zürkvitz liegt am Wieker Bodden unweit von Wiek auf Wittow und ist nach dem Zweiten Weltkrieg durch Zersiedlung zerstört worden.  Einzige Zeugen der Blütezeit des Parks sind alte Bäume wie Ginkgo, Ulme, Platane und Eiche. Das Gutshaus ist ein in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichteter verputzter Backsteinbau. Es ist saniert und bewohnt.


Waldpark Semper

Etwa um 1913 erwarb Dr. Walter von Brüning etwa 248 ha Land bei Lietzow von der Familie Lietz. In der Folge wurden hier das Haus Semper, der Marstall, das Gärtnerhaus, das Försterhaus und ein kleiner Gutshof errichtet. Der Waldpark an der Steilküste – etwa 38 ha – ist einer der Bestandteile der Semper Heide. Zwischen 2000 und 2002 wurde er durch den Landschaftspflegeverband Ostrügen e.V. – mit Hilfe einer Brauerei – nach alten Karten weitestgehend wiederhergestellt. Heute kann man als Besucher wieder die Elemente des Parks entdecken und auf den neu gestalteten Waldwegen spazieren. Der Waldpark Semper war 2003 ein offizieller Außenstandort der IGA in Rostock. Zu den sehenswerten Blickpunkten zählen heute der historische Wasserturm, die Kaskadenteiche, der Hexenteich mit seinen Süntelbuchen und der ehemalige Tennisplatz. Geradezu beeindruckend ist jedoch für jeden Besucher der Hochuferweg, der einen freien Blick auf den großen Jasmunder Bodden gibt. Der Waldpark Semper gilt auch als lost place. Warum, erfahrt Ihr hier.


Die Kraft der Bäume

Die tollen Parks zeichnen sich durch dendrologische Besonderheiten aus und wirken als Kraftorte. Erfahrt hier außerdem mehr zu Rügens starken Bäumen.

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Eva-Maria

Eva-Maria

Mit ihrem geschulten Rügen-Kennerblick erkundet Eva-Maria gern mit ihrer Familie die ganze Insel und zeigt Euch ihre Lieblingsplätze. Im Südosten der Insel Rügen verbrachte sie ihre Bullerbü-Kindheit und ging dann zum Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften nach Wien. Vom Land in die Stadt, vom Meer auf den Berg: nach diesem Kontrastprogramm hat sie wieder auf Rügen Fuß gefasst. Was sie mit Rügen verbindet? Heimat, die tägliche Dosis Meer und ein Gespür für die Eigenarten der Rüganer, die trotz kühlem Wesen ein großes Herz für ihre Insel haben.