Was: Ausstellung
Wann:
täglich von 10 bis 18 Uhr
Wo: Sandskulpturen-Festival

Nachdem die 16 Meter hohe Sandburg in Binz im Juni 2017 zusammengebrochen war, wollte sich Thomas van den Dungen der Herausforderung in diesem Jahr erneut stellen. Alles war bereits geplant und Sponsoren gefunden. Doch die Natur macht dem holländischen Unternehmer nun einen Strich durch die Rechnung. Die Ruine der Sandburg dient nämlich mittlerweile unzähligen Uferschwalben als Brut- und Nistplatz. Diese ist nun neben vielen weiteren Bauwerken aus Sand zum Thema „Einmal um die ganze Welt“ Attraktion beim Sandskulpturen-Festival.

Die kleinste aller einheimischen Schwalbenarten brüten am liebsten in sandigen Steilufern und Kiesgruben, wo sie bis zu ein Meter lange Brutröhren in den Sand graben. Hier legen die Weibchen von April bis Juni mehrere Eier ab, die 14 – 17 Tage lang bebrütet werden. Da die Brutkolonien bis zu hundert Paare umfassen, herrscht rund um die Nesteingänge ein reges Treiben, das von der Terrasse des Sandfest-Zeltes gut beobachtet werden kann.

Bild: ©Sandfest