Start Regionen & Orte auf der Insel Rügen Ostseebad Sellin

Ostseebad Sellin

Kurverwaltung Ostseebad Sellin
Warmbadstraße 4
Tel. 038303 / 160


Infostelle
Seeparkpromenade 1
Tel. 038303 / 16222
www.ostseebad-sellin.de

Kurabgabepflicht

Schlendert man im zweitgrößten Ostseebad der Insel über die 400 Meter lange Seebrücke, fühlt man sich wahrlich dichter am Horizont. Die Selliner Seebrücke ist mittlerweile ein Wahrzeichen Rügens. Das Ostseebad begeistert mit Kultur und Festlichkeit – Strandparties, Feuerwerk, Hafenfeste, Backtage, Piratenfest und Kindertag u.v.m. Auch Lebenslust und Sport gehören hier zusammen. Von Beach Polo bis zur Tour d´Allee – es ist für Jedermann etwas dabei. Einen umfassenden Überblick finden Sie auf www.ostseebad-sellin.de. Zudem gibt das Team der Kurverwaltung gern Auskunft.

Eine der wohl schönsten Straßen im Stil der Bäderarchitektur an der deutschen Ostseeküste ist die Selliner Wilhelmstraße. Die zahlreichen Bauten mit ihren Veranden, Balkonen, Schnitzereien, Erkern und Türmen konkurrieren um die Blicke der Vorbeilaufenden. Die meisten der über 100-jährigen Objekte wurden aufwendig und liebevoll restauriert. Die Prachtstraße an sich wurde 1896 auf Veranlassung des Fürsten zu Putbus angelegt. Der erste Neubau entstand im selben Jahr – das Hotel Fürst Wilhelm. Heute befindet sich an dessen Stelle das Kurhaus Sellin. Immer leicht bergauf geht es die Wilhelmstraße, vorbei an zahlreichen Kneipen und Restaurants und Läden. Oben angekommen, eröffnet er sich dann – der traumhafte Blick über die Ostsee und die sogenannte Himmelsleiter mit ihren 99 Stufen bis zum Wahrzeichen des Ostseebades: die Seebrücke. Links und rechts der Brücke, von deren Kopf Ausflugsdampfer Richtung Kreidefelsen aufbrechen, erstreckt sich ein breiter feinsandiger Strand, ideal in der kälteren Jahreszeit zum Spazieren und tief Durchatmen. Während eines Tauchganges mit der Tauchgondel am Kopf der Seebrücke erblicken und erfahren Sie viel Wissenswertes über den Ostseelebensraum. Ein mythischer Ort – der Friedensberg. Auf den ersten Blick nur ein kleiner Berg. Bei näherem Hinschauen – eine Kraftquelle. Metaphysiker Dr. Ralf Marius Bittner hat das Kraftfeld des Friedensberges vor einigen Jahren wiederentdeckt und reaktiviert. Ein Energietempel, dem auch lemurianische Schwingungen nachgesagt werden. Besucher erwartet auf verschiedenen Stationen eine Reise zum eigenen Ich. Kraft, Inspiration, innere Reinigung. Bei sich sein, mit sich sein.

  • 1 Apotheke
  • 2 Ärzte
  • 2 Zahnärzte
  • Haltestelle „Rasender Roland“
  • Yachthafen (Seedorf & Sellin)
  • 2 Fahrradverleihe
  • Banken (Pommersche Volksbank), Sparkasse
  • 1 Drogerie
  • 1 Jugendherberge
  • Lebensmittelmärkte (Netto, Edeka, Aldi)
  • 1 Waschsalon
  • Parkplätze
  • Tankstelle
  • Kirchen (kath., ev.)
  • Seebrücke mit Gastronomie
  • Galerien / Ausstellungen
  • alte Mühle in Altensien
  • Friedensberg
  • Bäderarchitektur

  • Strand (DLRG bewacht,
  • Textil, FKK, Hunde)
  • Freizeitbad / Riesenrutsche
  • Eisbahn (Winter)
  • Selliner Bäderbahn
  • Museen
  • Spielplätze
  • Minigolf
  • Skateranlage
  • Schiffsausflugsfahrten
  • Tauchgondel
  • Seefahrerhaus

Sellins Schätze

Besonders & einmalig auf Rügen

Neuensien

Den Selliner Ortsteil Neuensien durchfahren Sie auf dem Weg nach Seedorf. Östlich des Ortes erhebt sich die 43 Meter über Null gelegene Anhöhe „Hoher Berg“, der unter Naturschutz steht. Westlich des Dorfes erstreckt sich der von einem Schilfgürtel gesäumte Neuensiener See. Obwohl Neuensien zum Ostseebad Sellin gehört, liegt es aufgrund seiner See abgewandten Lage abseits der großen Touristenströme.

Altensien

Dieser Ort liegt direkt am Selliner See. In Altensien ist noch ein„Zuckerhut“ erhalten, ein typisches niederdeutsches Hallenhaus. In Fachwerkbauweise wurde es im 13. bis 15. Jh. als Wohnstallhaus der Fischer und Bauern errichtet. Es ist ein „Einhaus“, bei dem Wohnung, Stallraum und Erntelager in einem großen Hauskörper zusammengefasst sind. Diese ländlich-bäuerliche hausform war bis zum Niedergang im 19. Jh. im Norden Deutschlands weit verbreitet. Auch die Dreiseiten-Höfe aus dem 19. Jh. mit Wohnhaus, Scheune und Nebengebäude sind hier noch zu finden. Altensien ist durch die querstehenden, in Backstein- oder Fachwerkbauweise errichteten, mit Schilfrohr gedeckten Wohnhäuser und die Kübbungsdielenscheunen geprägt. Seit 2006 steht die neuaufgebaute Schrotmühle Altensien. Eine Ausstellung im Inneren informiert über Vorkommen, Funktion und Geschichte von den einst zahlreichen Mühlen der Region.

Moritzdorf

Über dem Dorf, auf einer Anhöhe gelegen, befindet sich der Aussichtspunkt Moritzburg mit einem fantastischen Panoramablick auf die umliegende Landschaft, den Selliner See, die Zickerschen Berge, das Waldgebiet der Granitz und das Boddengewässer Having. Nach Moritzdorf gelangen man auf dem Weg über Altensien oder man läuft von Seedorf aus über den Kamm und kommt nach zehn Minuten Fußweg unterhalb der Moritzburg an. Man kann aber auch den Wasserweg nutzen. Vom Bollwerk in Baabe startet die wohl kleinste Fähre der Welt – ein Ruderboot. Rufen Sie „Fährmann, hol öwer!“ und Kai-Uwe Strandmann bringt Sie mit eigener Muskelkraft, auch mit ihren Rädern, für einen Taler Lohn ans andere Ufer.

Hafen von Seedorf

Seedorf

Einst war es ein Dorf der Fischer und Schiffsbauer. Fischer gibt es heute nur noch wenige. Das alte Werftgebäude und das Sägewerk am Hafen wichen einer modernen Marina mit Liegeplätzen für Segelyachten. Seedorf liegt westlich des Ufers der Lanckener Bek, die den Neuensiener See mit der Having als Bodden und Teil der Ostsee verbindet. Eine Fußgängerbrücke führt ans andere Ufer und eröffnet den Weg nach Preetz und Lancken-Granitz.


Gut angelegt am Ufer des Selliner Sees

Wasserwanderrastplatz in Sellin

Noch schaukeln die Schilfrohre am Ufer des Selliner Sees im Wind und die Angler in ihren Kähnen. Doch schon bald werden Stimmen laut: Wenn große Freizeitkapitäne mit kleiner Besatzung aufgeregt über Deck springen und Anweisungen an die Fender verteilenden Liebsten schreien. Wenn sie manövrieren, ihre Leinen überwerfen, anlegen und an Land gehen, wo sie der Hafenmeister freundlich begrüßt und sich andere Segler zum Schnack sammeln, während Landratten, die Füße im Wasser baumelnd, die Szenerie verfolgen. Hafenkino vom Feinsten! So oder so ähnlich wird es aussehen, wenn die Steganlage des neuen Wasser-wanderrastplatzes im Frühjahr eröffnet wird. Auch wenn die 80 Liegeplätze vermutlich erst im Sommer komplett belegt sein werden, freuen sich die Selliner über die ersten Gäste auf dem See. Diese nutzen am Bollwerk übergangsweise zwar noch zwei Container, in denen sie sanitäre Anlagen und Hafenmeister vorfinden, doch spätestens zu Saisonbeginn werden hier schicke Gebäude stehen. Zudem liegt ein 20 Meter langer Schwimmsteg für Padler, kleine Jollen oder Ruderboote im Wasser. Zwei Anleger für Fahrgastschiffe der Weißen Flotte werden ab Juni in Betrieb genommen. Fertiggestellt ist auch die Slipanlage. Auf der neuen Treppenanlage an der südlichen Kaikante können sich Besucher des Bollwerks niederlassen und entspannen und künftig werden dort auch Veranstaltungen stattfinden. Die Marina, die ausschließlich für Gastlieger vorgesehen ist, wird im nächsten Jahr durch eine Zufahrt samt Gehweg über die Straße „Am Bollwerk“ noch besser erreichbar sein und mit moderner Gastronomie aufwarten.

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