Rügens fantastische Frühlingsaussichten

Die schönsten Ausblicke über Rügen

Juhu, auf Rügen ist der Frühling eingekehrt. Spüren Sie Kraft der Natur und genießen Sie Rügens Ausblicke an diesen einzigartigen Orten.

Erlebnis Akademie AG | Inselzeitung Rügen
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Über dem Buchenwald im Naturerbe Zentrum Rügen

Zwischen dem kleinen Jasmunder Bodden und Prorer Wiek gelegen, bringt das Naturerbe Zentrum Rügen allen interessierten Besuchern die Vielfalt der Ökosysteme Wald, Offenland und Feuchtgebiete ganzjährig näher. Auf dem barrierefreien Baumwipfelpfad bewegen sich die Gäste durch die Baumkronen der Buchen und bekommen so einen ganz anderen Blick auf die blättrigen Riesen, die sich im Frühling mit ihrem satten Grün entfalten. Krönender Abschluss der Naturrallye ist der 40 Meter hohe Aussichtsturm, der einen freien Blick über die einzigartige Landschaft Rügens bietet.

Der Weg zum Adlerhorst nachempfundenen Aussichtsturm wird garantiert nicht langweilig. Die Kinder können sich mit einer Frage-Antwort-Schnitzeljagd vergnügen, währenddessen auch den Eltern, ähnlich spielerisch, die Natur mit all ihren Facetten spürbar nahegebracht wird. Sehenswert ist ebenso die Erlebnisausstellung zum Thema ökologogische Vielfalt. Bei den geführten Wanderungen erkunden Ökobegeistere Wald, Flur und Feuersteinfelder. So vielfältig wie die Natur sich im Naturerbe Zentrum Rügen erweist, genauso bunt ist auch das dort angebotene Frühlingsprogramm von multimedialen Naturerlebnissen.

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Frühlingsstimmung im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl

Wenn Sie sehen möchten, wie die Natur zum Leben erwacht und das grüne Blätterdach der Buchenwälder die Halbinsel Jasmund ins fruchtbare Reich der Schatten verwandelt, dann empfehlen wir Ihnen eine Reise an Rügens Kreideküste. Dort erleben Sie die frische Frühlingsstimmung hautnah: Die Frühblüher verwandeln den Wald in ein buntes Blütenmeer, die seichten Sonnenstrahlen geben uns Anstoß zu froher Laune und Heiterkeit, während das Vogelgezwitscher diese pure Romantik umrahmt. Wie beeindruckend die Natur der weißen bizarren Felsen außerdem noch ist, können Sie im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl erfahren. Dieses präsentiert Ihnen den wohl bekanntesten Felsen der Kreideküste in königlicher Pracht und begleitet Sie multimedial durch die Geschichte, Gegenwart und Geologie der faszinierenden Landschaft.

Jagdschloss Granitz 01 | Inselzeitung Rügen

Fürstliche Aussichten vom Jagdschloss Granitz

Wilhelm Malte I zu Putbus hinterließ überall auf der Insel seine Spuren. So auch hier in der Granitz, wo er unweit von Binz in seinem fürstlichen Jagdgebiet ein Schloss erbauen ließ, um seinen urzeitlichen Instinkten des Jagens nachzukommen. In dem heute für jedermann zugänglichen Schloss werden allerhand Jagdtrophäen, tödliche Kaliber und Geschosse aus der damaligen Jagdtradition aufgefahren. Besonders tückisch ist auch die gusseiserne Wendeltreppe mit 154 Stufen, die auf den 34 Meter hohen Mittelturm führt. Wenn man sich für den Aufstieg entscheidet, empfiehlt es sich den Blick nicht in die Tiefe zu richten, denn die durchsichtigen Stufen sorgen bei manch einem für ein unwohles Empfinden in der Magengegend. Die Turmspitze erreicht, vergeht das flaue Gefühl wie im Fluge, denn fürstlich wird man mit dem inselweiten Panorama belohnt. Der Baumeister Karl Schinkel hatte, so wie auch beim Bau des Leuchtturmes am Kap Arkona, geniale Ideen wie der Turm erbaut werden müsste, damit er sich erhaben von den alten Buchenwäldern abhebt. Und tatsächlich, der markante Turm ist an vielen Orten der Insel deutlich sichtbar.

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2020 02 28 was ihr 2020 auf ruegen unbedignt erleben solltet apmarketing | Inselzeitung Rügen

Seebrücke Sellin – energische Lady

Imposant steht sie da, bildet eine Einheit mit dem blauen Meer und sichert uns gelassen einen Zugang über die launische und unbändige Ostsee. Die langen hölzernen Stege strahlen eine ganz eigene Faszination aus. Auf ihr spürt man die Wellen unter sich, erblickt den fernen Horizont und erlebt wie der Strand sich bei den ersten Sonnenstrahlen wieder mit Leben füllt.

Die erste Selliner Seebrücke wurde 1906 eingeweiht. Lange Winter, Stürme und starke Eisgänge konnte diese allerdings nicht auf Dauer standhalten. Viele Jahre blieb Sellin seebrückenlos bis 1998 schließlich die neue Konstruktion in historischer Gestalt von 1927 eingeweiht wurde. Mit 394 Meter ragt diese hinaus auf die offene See.

Als Herz des Seebades wird sie oft zelebriert und war bereits Zeuge vieler Eheschließungen und sagenhafter Feuerwerke bei zahlreichen Veranstaltungen, wie beispielsweise dem alljährlich stattfindenden Seebrückenfest. Im Palmengarten und Kaiserpavillon wird ein majestätisch gastronomisches Angebot mit einzigartigem Ausblick geboten. Während draußen der Sturm tobt, kann man sich einen Platz am Fenster sichern. Dann schmeckt der wärmende Sanddornpunsch nach langem Strandspaziergang besonders gut. Falls der Ab- und Aufstieg über die Holztreppe zu beschwerlich ist, bietet ein Fahrstuhl Abhilfe. Die Seebrücke Sellin ist ein absolutes Muss bei jedem Rügen-Besuch.