Süd-Rügen und Putbus

Putbus, die Weiße Stadt oder auch Rosenstadt genannt, ist das kulturelle Zentrum im Süden Rügens. Doch auch die kleinen Orte abseits der alten Alleestraßen sind immer einen Abstecher wert.

Das erwartet Dich im Süden der Insel

Unsere Empfehlungen für Putbus und SüdRügen

Südrügen mit der bekannten Rosen- und Residenzstadt Putbus hat viel zu bieten. Das sind unsere Empfehlungen.

Das erwartet Euch im Süden Rügens

Fürstliches Ambiente, alte Alleestraßen, urige Dörfer mit kleinen Kirchen und jede Menge Kultur, der Süden Rügens kann sich sehen lassen. Historische Spuren wie Großsteingräber und Burgwälle lassen sich hier ebenso entdecken wie idyllische Naturstrände und gemütliche Cafés, Hofläden und Gasthöfe. Also, auf in den Süden… 

Putbus

Die kleine Stadt Putbus ist das kulturelle Zentrum der Insel und zugleich die Wiege des Badetourismus auf Rügen. Fürst Wilhelm Malte zu Putbus prägte ab 1810 die Region und gab der Stadt ihr heutiges klassizistisches Gesicht. Heute zählen 30 Ortsteile zu Putbus, von denen viele direkt am Rügischen Bodden liegen. Das Stadtzentrum ist für seinen Cirkus mit den weißen klassizistischen Bauten und unzähligen Rosensträuchern be­kannt. Bis heute trägt Putbus die Namen „Weiße Stadt“ und „Rosen­stadt“. Im Ortsteil Lauterbach empfing der Fürst um 1816 die ersten Badegäste der Insel. Mittelalterliche Backsteinkirchen, uralte Großsteingräber und versteckte Naturstrände warten in den anderen Ortsteilen darauf, ent­deckt zu werden.

Garz

Umgeben von weiten Feldern und kleinen, bisweilen verschlafen wirkenden, Dörfern liegt Garz, die älteste und zugleich kleinste Stadt der Insel. Im Zentrum und den 30 Ortsteilen finden sich allerorten Spuren der bewegten Vergangenheit: Die Reste eines slawischen Burgwalls, Back­steinkirchen, Gutshäuser und das Geburtshaus von Ernst Moritz Arndt, dem bekanntesten Sohn der Stadt, zeugen von der Geschichte der Region. Auch die Alte Bäderstraße, die durch Garz führt, mutet mit ihren alten Bäumen und der verträumten Landschaft historisch an. Sie ist heute Teil der Deutschen Alleenstraße und mit ihren schatten­spenden­den alten Bäumen für alle, die gern entschleunigt reisen, eine der schönsten Strecken der ganzen Insel. 

Foto: © TMV/Krauss

Lauterbach

Im Putbusser Ortsteil Lauterbach gründete Fürst Malte 1816 das erste Seebad der Insel Rügen. Der kleine Hafen, das Badehaus Goor, die Wasserferienwelt und das benachbarte Naturschutzgebiet Goor-Muglitz machen Lauterbach zu einem kleinen Urlaubsparadies.

Insel Vilm

Die knapp einen Quadratkilometer große, unter Naturschutz stehende Insel Vilm liegt vis-à-vis des Lauterbacher Hafens. Zu ent­decken gibt es eine weitgehend unberührte Natur und die ehemaligen Feriendomizile des Ministerrats der DDR.

Wreechen

Zwischen Feldern, dem Rügischen Bodden und dem Naturschutz­gebiet Wreecher See liegt der beschauliche Putbusser Ortsteil Wreechen. Umgeben von viel Natur und Ruhe lässt sich abseits der trubeligen Ostseebäder hier herrlich entspannen.

Neuendorf

Auch Neuendorf, wo die erste Badestelle von Rügen eingerichtet wurde, gehört zur Stadt Putbus. Einst war der Ort von Land­wirtschaft und Fischerei geprägt. Heute zieht es vor allem Urlauber, die Ruhe und Natur lieben, ans idyllische Boddenufer.

Alle Infos zu Süd-Rügen und Putbus auf einen Blick

Putbus und Süd-Rügen mit der Familie erkunden

In und um Putbus gibt es eine Menge zu entdecken. So kann man natürlich auf den Spuren des umtriebigen Fürsten Wilhelm Malte zu Putbus wandeln und die klassizistische Stadt mit ihren vielen weißen Häusern und dem Circus erkunden, wie seinerzeit im Park lustwandeln oder Theater und Museum besuchen. 

Orangerie

Die Orangerie im nördlichen Teil des Putbusser Schlossparks wurde 1824 erbaut und diente einst als Gewächshaus. Heute gilt das klassizistische Gebäude als Rügens bedeutendster Ort für die Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Die KulturStiftung Rügen, die hier ihren Sitz hat, organisiert im historischen Ambiente regelmäßig wechselnde Ausstellungen. Im Fokus stehen Künstlerinnen und Künstler, die einen Bezug zur Insel Rügen haben.

Schlosspark

Fürstlich flanieren, dem Zauber alter und seltener Bäume erliegen und den Charme historischer Baukunst erkunden – der Putbusser Schlosspark ist inselweit einzigartig. Fürst Malte ließ den ursprünglich im französischen Stil angelegten Park ab Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem Landschafts­garten nach englischem Vorbild umgestalten. Zu entdecken gibt es klassizistische Bauwerke wie den Marstall, die Schlosskirche, ein Wildgehege und vieles mehr.

Theater

Auch das Putbusser Theater wurde im Auftrag des Fürsten Malte erbaut. Trotz mehrerer Umbauten sind Stil und Flair des 19. Jahrhunderts erhalten geblieben. Im originalgetreu sanierten Saal mit seiner prächtigen Gestaltung finden rund 250 Zuschauer Platz. Gespielt werden ganzjährig Inszenierungen des Theaters Vorpommern und Gastspiele. Außerdem ist das Theater Putbus Spielstätte der Rügener Kabarett-Regatta und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

 

Wildgehege

An der Schlosskirche im Putbusser Park wird es (ein bisschen) wild: 1833 wurde dort auf rund acht Hektar ein Wildgehege angelegt. Rot- und Damwild – darunter einige weiße Exemplare – tummelt sich dort das ganze Jahr hindurch. Die Tiere sind zwar schreckhaft, aber an Menschen gewöhnt. Ein Rundweg führt um das Gehege herum, von dort können sie beobachtet und mit Eicheln oder Kastanien gefüttert werden.

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Puppenmuseum

Aus dem ehemaligen Affenhaus am Schwanenteich des Schlossparks ist in den 1990-er Jahren das Putbusser Puppen- und Spielzeugmuseum geworden. Zinnsoldaten, Teddybären, Modelleisenbahnen und viele andere Spielzeuge aus den letzten drei Jahrhunderten entführen in die Kindheit längst vergangener Zeiten, wecken Erinnerungen oder lassen einfach staunen und träumen.

Vilm-Exkursion

Im Rügischen Bodden, ca. drei Kilometer vor Lauterbach, liegt die Insel Vilm. Sie steht seit 1936 unter Naturschutz und beherbergt neben seltenen Pflanzen und Tieren eine Außenstelle des Bundeamtes für Naturschutz sowie die einstigen Ferienhäuser des Ministerrats der DDR. Vilm ist Teil des Biosphärenreservats Südost-Rügen und kann nur im Rahmen geführter Exkursionen besucht werden.

Ausflugs-Tipp

Ein Tag in Putbus

Unser Ausflugs-Tipp für einen Tag in Putbus führt Euch entlang der historischen Bauten im Stadtkern und durch den weitläufigen Schlosspark.

Essen und Trinken

Fischerei und Landwirtschaft haben auch den Süden Rügens viele Jahrhunderte lang geprägt. Mehr denn je knüpft man heute wieder an diese Tradition an. Frische, saisonale und einheimische Produkte kommen allerorten bevorzugt auf den Teller. Hofläden und -cafés laden zum Probieren, Verweilen und Mitnehmen ein.

Je nach Saison gibt es frischen Fisch aus den seichten Boddengewässern, Wild aus heimischen Wäldern oder Bärlauch, der im Frühjahr in beeindruckenden Mengen im Schlosspark Putbus geerntet wird.

Neben den vielen frischen Rügen-Produkten sind es vor allem die Restaurants, Cafés und Gasthöfe, die Süd-Rügen auch in kulinarischer Hinsicht zu einem Erlebnis machen. So genießt man im Rosencafé Putbus erlesene Torten in fürstlichem Ambiente oder taucht in der “Nautilus” in Neukamp in die fantastische Welt von Jules Vernes Kapitän Nemo ab.

Kulturstadt Putbus

Seit dem frühen 19. Jahrhundert, als Fürst Malte den Grundstein für die Stadt Putbus legen ließ, hat sich an der historischen Struktur des Stadtkerns nur wenig verändert. Auch deshalb gilt Putbus heute als Musterbeispiel klassizistischen Städtebaus. Dieses Erbe pflegen die Putbusserinnen und Putbusser. Zu Recht gilt die Stadt deshalb heute als “Kulturhauptstadt” der Insel Rügen.

Foto: ©TMV/Krauss

Circus

Kreisrund, streng geometrisch strukturiert und eingefasst von fast 20 weißen, klassizistischen Gebäuden – der Circus in Putbus gilt als der letzte einheitlich ausgeführte Rondellplatz in Deutschland. Und auch hierbei war Wilhelm Malte federführend: Ab 1828 nahm auf Initiative des Fürsten das Areal nach englischen und französischen Vorbildern seine Form an, die im Wesentlichen bis heute erhalten ist. Der 21 Meter hohe Obelisk in der Mitte des Circus wurde 1845 errichtet und erinnert an die Gründung der Stadt. 

Galerien

Zeitgenössische Kunst und Kunstschaffende, die mit der Insel Rügen verbunden sind, stehen im Mittelpunkt der Galerien und Ausstellungen in der Fürstenstadt Putbus. So zeigt die KulturStiftung Rügen in der Orangerie jährlich rund 20 Ausstellungen. Die Galerie “Circus Eins” im Kronprinzenpalais hat sich ebenfalls der aktuellen Kunst verschrieben. Das Atelier “Rotklee” am Markt und der “Kunstort Alte Wassermühle” in Wreechen geben Einblick in das Schaffen einheimischer Kunstschaffender.

 

Podcast-Empfehlung

Durch die Goor zum Hafen Lauterbach.

Diesmal führt die Wanderung zu dem Ort, an dem Rügens Geschichte als Urlaubsziel begonnen hat. Südöstlich der Stadt Putbus liegt die Goor, ein hügeliges Waldgebiet, dass sich am Ufer des Rügischen Boddens entlangzieht.
 
Katja und Axel Metz laufen einen Teil vom “Pfad der Muße und Erkenntnis”, genießen die Perspektive der “Caspar David Friedrich Aussicht” auf den Bodden, sehen am Horizont die kleine Insel Vilm und erzählen einen kleinen Teil aus der Geschichte der Insel. Am Badehaus Goor, dass Fürst Wilhelm Malte zum Start der Tourismus Ära auf Rügen hat errichten lassen, gehts vorbei zum Hafen Lauterbach mit seinen schwimmenden Ferienhäusern.
 
Krönender Abschluss der Wanderung ist die berühmte “Schirmeiche” in der Goor, ein über 600 Jahre alter Baum.

Podcast-Tipp​

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Lauterbach

Seenotretter

Immer wenn Segler, Fischer, Wassersportler oder Freizeitkapitäne auf dem Greifswalder Bodden in Not geraten, sind sie zur Stelle: Die freiwilligen Seenotretter der DGzRS auf der “Caspar Otten”, die ihren Liegeplatz an der Fischerbrücke des Lauterbacher Kommunalhafens hat. Bei Hafenfesten, Messen oder “Open Ship”-Aktionen könnt Ihr euch vor Ort über die Arbeit der Besatzung und das Schiff informieren.

Vilm-Yachts

Schon in den 1960-er Jahren erlangten die “Vilm”-Yachten der Bootsbau Rügen GmbH internationalen Ruhm. Und der Erfolg der modernen, komfortablen Segelboote gibt den Bootbauern bis heute Recht: Mehr als 500 Vilm-Yachten dürften derzeit über die Weltmeere segeln, schätzt Firmen-Chef Matthias Lenz. In den USA wurde das Boot 2002 sogar zur „Yacht des Jahres“ gekürt. Die Kundschaft reicht bis nach Südafrika.

Foto: © TMV/Krauss

Wohnen am und im Wasser

In der Wasserferienwelt der Familie Jaich dürft Ihr Euch auf einen unvergesslichen Urlaub am Wasser freuen. Das Besondere – die Ferienhäuser stehen nicht einfach nur am Wasser, sondern mittendrin – idyllisch am eigenen Bootssteg direkt im Yachthafen. Die exklusiv ausgestatteten Pfahlhäuser sind ebenso begehrt. Ein Paradies für große Kapitäne und kleine Matrosen, für Meerjungfrauen und Wassermänner …

Sehenswertes im Süden Rügens

Im Süden gibt es so viel zu sehen. Diese Highlights solltet Ihr unbedingt besuchen!

Foto: ©TMV/Tiemann

Altefähr

Der über 800 Jahre alte Ort Altefähr liegt direkt am Strelasund und bietet einen tollen Blick auf die Silhouette der Hansestadt Stralsund – besonders zum Sonnenuntergang. Das staatlich anerkannte Seebad bezaubert außerdem mit einem familienfreundlichen Strandbad, Angel- und Wassersportangeboten und einer vielfältigen Gastronomie.

Samtens

Zentral gelegen und doch ruhig, eingebettet in ländliche Weite, ist die Gemeinde Samtens. Ihre Lage bietet hervorragende Voraussetzungen für Ausflüge in alle Teile der Insel Rügen. Aber auch die alte Backsteinkirche aus dem 15. Jahrhundert, das Pfarrhaus und die alten Gutshäuser und -höfe in der Umgebung, z.B. das Gut Frankenthal, sind einen Besuch wert.

 

 

Rambin

Zur Gemeinde Rambin gehören elf Ortsteile, die sich bis ans Ufer des Kubitzer Bodden und damit bis zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erstrecken. Zu entdecken gibt es das Kloster und die Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert, einen historischen Ortskern und mehr.  Souvenirs und einheimische Produkte gibt es in der Alten Pommernkate.

Poseritz

Die Gemeinde Poseritz mit ihren 24 Ortsteilen liegt ländlich-beschaulich am Strelasund. Mittelalterliche Backsteinkirchen, historische Güter, weite Felder, Mischwälder und Heidelandschaft prägen den Ort und seine Umgebung. Poseritz ist Heimat vieler Rügen-Produkte, die über die Inselgrenzen hinaus bekannt sind, z.B. die Marmeladen und Milchprodukte der “Rügener Inselfrische”.

Gustow

Auch die Gemeinde Gustow ist von der verträumten ländlichen Unaufgeregtheit geprägt, die typisch für Süd-Rügen ist. Sehenswert sind beschauliche Dörfer, Backsteinkirchen und die kleinen Wunder der Natur, z.B. auf der Halbinsel Drigge. Ein kleiner Naturhafen und ein Badestrand am Ufer des Strelasunds laden zum Festmachen, Baden und Durchatmen ein.

Puddemin

Der kleine Ortsteil der Gemeinde Poseritz liegt an der Puddeminer Wiek, einem lagunenähnlichen Teil des Strelasunds. Sehenswert sind vor allem die denkmalgeschützten reetgedeckten Häuser des Dorfes und die ursprüngliche Landschaft. Am Naturhafen gibt es für Wassersportler ein paar Liegeplätze und hübsche Apartments für eine ruhige Auszeit im idyllischen Süden Rügens.

Glewitz

Glewitz ist die Ortschaft, durch die Reisende kommen, die mit der Rügenfähre vom Festland anreisen. Ein kleiner Badestrand lädt zu einer ersten kleinen Auszeit am Wasser ein; die gotische Backsteinkirche, ein uraltes Hügelgrab und die Wasserburg Turow zu einem ersten Blick auf die Spuren der Geschichte der Insel Rügen.

Zudar

Die Halbinsel Zudar liegt zwischen dem Strelasund und dem Greifswalder Bodden. In ursprünglicher, von den idyllischen Ufern des Strelasunds und des Boddens geprägter Natur lässt es sich entspannt wandern und Rad fahren. Einen Blick wert sind ebenso die alten Gutshäuser und Kirchen der Umgebung sowie Palmer Ort, der südlichste Punkt Rügens.

Swantow

Swantow ist ein Ortsteil der Gemeinde Poseritz. In dem kleinen, ursprünglichen Dorf befindet sich eines der ältesten Gotteshäuser Rügens – die in ihrer heutigen Form ab 1456 erbaute St. Stephanus Kirche. In den Sommermonaten finden in der aus Back- und Feldsteinen errichteten Kirche zahlreiche Konzerte und andere Veranstaltungen statt.

Angeln

Bevor Ihr die Angel auswerft, informiert Euch bitte bei den zuständigen Stellen zu den geltenden Schutzzonen und aktuellen Fangbestimmungen!

Fischereigesetz

Im § 2 Fischereibefugnis des Fischereigesetzes für das Land Mecklenburg-Vorpommern (Landesfischereigesetz – LFischG M-V) heißt es:
Zur Ausübung der Fischerei ist befugt, wer 1. Fischereiberechtigter oder Inhaber einer Fischereierlaubnis nach Maßgabe des § 6 ist und 2. einen Fischereischein nach Maßgabe des § 7 besitzt.

 

In Mecklenburg-Vorpommern besteht für den Fischfang mit der Handangel die Pflicht, den gültigen Fischereischein beim Ausüben des Angelns bei sich zu führen. Fischereischeinpflicht besteht ab vollendetem 14. Lebensjahr. Somit können Kinder bis zum Tag vor dem 14. Geburtstag ohne Fischereischein angeln gehen. Für Touristen gibt es einen zeitlich befristeten Fischereischein (Touristenfischereischein). Um angeln zu dürfen, wird zusätzlich eine Angelerlaubnis des Fischereirechtinhabers benötigt. Aus fischereirechtlicher Sicht sollte daher durch die Kinder bzw. deren Eltern bei den Fischereiberechtigen der Angelgewässer (Binnenfischer, Verbände, Vereine etc.) eine Angelerlaubnis erworben werden. Fragen Sie einfach in den Gemeinden und Kurverwaltungen nach.

Alle Gewässer um Rügen, einschließlich der 12-Meilenzone gelten nach dem Fischereigesetz als Küstengewässer und dürfen nur mit einem gültigen Fischereischein und einer gültigen Angelberechtigung beangelt werden.

Diese sind in Außenstellen des Landesamtes für Fischerei auf Rügen erhältlich:
Sassnitz, Stadthafen, Tel. 038392 / 35049
Lauterbach, Chaussee 4, Tel. 038301 / 468
Breege, Neue 22, Tel. 038391 / 238
Aber auch in den Kurverwaltungen und Tourist-Infos der Insel können diese Berechtigungen erworben werden.

Aktiv im Süden Rügens

Süd-Rügen ist für seine ruhigen Ecken, beschaulichen Orte und spannende historische Spuren aus vielen Jahrhunderten bekannt.  Einen Gang runterschalten, die Ruhe genießen und ein bisschen träumen – rund um Putbus, Garz und Altefähr eine gute Idee. Und auch wenn Ihr euch nach ein bisschen Action oder einem tollen Ausflug in die Natur sehnt, haben wir hier ein paar Tipps für Euch:

Palmer Ort – Rügens südlichster Punkt

Wo Strelasund und Greifswalder Bodden aufeinandertreffen, liegt der südlichste Punkt der Insel Rügen. Der Palmer Ort auf der Halbinsel Zudar ist ein kleines Paradies für Naturfreunde und Wasservögel. Zwischen Wald und Sandstrand lässt sich in dem Naturschutzgebiet herrlich wandern, rasten und entspannen. 

Vogelbeobachtungsturm Schoritzer Wiek

Auch das Naturschutzgebiet Schoritzer Wiek ist zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert. Rund um die ca. 437 Hektar große lagunenartige Bucht haben viele gefährdete Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum. Vom Beobachtungsturm lassen sich  Flora und Fauna wind- und wettergeschützt beobachten.

Wanderung durch die Goor

Die Goor ist ein Waldgebiet vor den Toren von Lauterbach, direkt am Greifswalder Bodden. Durch den Mischwald mit Waldtümpeln, Mooren und Hügelgräbern führen mehrere Spazier- und Wanderwege, teilweise mit Blick auf die Insel Vilm. Ein besonderes Erlebnis ist der “Pfad der Muße und Erkenntnis”.

Der Stille Zauber der Naturstrände

Verborgene Idylle am Boddenstrand, hier könnt Ihr Eure Seele baumeln lassen.

Die Seebäder an der Ostküste der Insel Rügen sind nicht zuletzt wegen ihrer feinen Sandstrände bei Urlaubern und Einheimischen ebenso bekannt wie beliebt. Im Süden der Insel zeigt die Küste ein anderes Gesicht, mit verborgenen Boddenstränden, flachen Buchten und idyllischen Schilflandschaften. Hier plätschern seichte Wellen leise ans flache Ufer, hier zeigt sich die Natur ganz ursprünglich. Der lebendige Trubel der großen Badeorte scheint meilenweit entfernt. Der Charme der Boddenstrände liegt im wahrsten Sinne des Wortes eher im Verborgenen. Versteckt und menschenleer kann man sie zuweilen nennen und gerade deshalb herrlich entspannen und seinen Gedanken nachhängen. Und als Badestellen sind viele Boddenstrände noch so etwas wie ein Geheimtipp: Bei Wreechen, auf Zudar und in Altefähr seid Ihr bestens aufgehoben, wenn Ihr Wasser und zugleich entspannte Ruhe sucht.