Urlaub ohne Auto auf Rügen

Rügen – eine Insel voll faszinierender Geschichte, bunter Kultur und wunderschönen Naturlandschaften – und demzufolge gut besucht. Das spiegelt sich besonders im Südosten der Insel im Verkehr wider – und leider raubt Euch somit die eine oder andere Verzögerung in den Sommermonaten manch wertvolle Urlaubsstunde.
Wir zeigen Euch hier, wie Ihr bequem ohne Auto Rügen so erleben könnt, wie es ist: ursprünglich, natürlich und unglaublich vielseitig.

Die besten Auto-Alternativen

Vom Fahrradverleih bis zur historischen Kleinbahn gibt es auf Rügen eine reiche Auswahl an CO2-armen bzw. -freien Fortbewegungsmöglichkeiten, um von A nach B zu kommen – egal wo A oder B sich befinden. Wählt einfach selbst, wie Ihr Eure Urlaubsziele erreichen wollt.

Rügen mit dem Fahrrad entdecken

Mit dem Fahrrad ist man immer gut beraten

RÜGEN – die Insel steht für Natur pur und lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad – und natürlich auch zu Fuß – erkunden. Wer sein eigenes Zweirad nicht mitgebracht hat, findet zahlreiche Verleihstationen. Größere Strecken können problemlos mit anderen Verkehrsmitteln „abgekürzt“ werden. Schlau kombiniert wird aus einer einfachen Radtour schnell ein ganz besonderes Urlaubserlebnis.

Kräftiger Wind oder hügelige Landschaft? Manchmal wird der Tritt in die Pedale doch zum Kraftakt. Erleichterung bringt das flächendeckende Verleihsystem von Elektrofahrrädern mit über 50 Verleih-und Akkuwechselstationen auf der gesamten Insel. Damit könnt Ihr ganz unabhängig von Wettereinflüssen und Steigungen mit einem Akku bis zu 80-Kilometer-Touren fahren – und das ganz entspannt.

E-Bike Ladestationen

Ladestation
Am Kurpark 7
18551 Glowe

Heu-Ferienhof Altkamp
Altkamp 1
18581 Putbus

SOLeTANK-Stelle
Rügenplatz
18546 Sassnitz


Mit der historischen Schmalspurbahn „Rasender Roland“

Die alte Dampflok gibt Gas

Er gehört wohl zu den beliebtesten Motiven der Rügengäste: der „Rasende Roland“. Die historische Schmalspurbahn der Rügenschen BäderBahn ist nicht nur einen Druck auf den Auslöser der Kamera wert, sondern ist fester Teil des Verkehrskonzeptes der Insel. Der „Rasende Roland“ verkehrt täglich zwischen 8 und 21 Uhr im 2-Stunden-Takt zwischen Putbus und Göhren, in den Sommermonaten zwischen Binz und Göhren sogar stündlich. In den Kernzeiten der Saison fahren die Züge über Putbus hinaus bis nach Lauterbach Mole. Spätfahrten bis kurz vor Mitternacht zwischen Binz und Göhren kommen in der Hauptsaison dazu. Da Fahrradwaggons angehängt sind, könnt Ihr auch auf einer Radtour problemlos unterwegs zusteigen.

Lest hier mehr über das sympathische Gefährt.


Mit dem Schiff

Rügen von der Seeseite erkunden

Erlebt Rügen ganz maritim. Fischerboote in den kleinen Dorfhäfen und Segelyachten in den Marinas gehören dazu – genauso wie Fähren und Fahrgastschiffe. Kombiniert mit den anderen umweltfreundlichen Verkehrsmitteln, die wir Euch hier aufzeigen, überwindet Ihr clever weite Strecken – und das bei vollem Urlaubsgefühl! So kommt Ihr von den Seebrücken aus ganz unkompliziert von einem Seebad in das andere, von Göhren sogar bis nach Sassnitz und zu den Kreidefelsen.

Eine klassische Staustrecke umgeht Ihr z.B. vom Bollwerk Baabe aus durch den Greifswalder Bodden bis nach Lauterbach. Auf diesem Weg seht Ihr dann auch die unter Naturschutz stehende Insel Vilm.

Für alle Kurkartenbesitzer der vier Ostseebäder Sellin, Baabe, Göhren und Mönchgut sowie aus Putbus besteht zudem ein kostenloser Pendelverkehr auf dem Wasser, der Euch regelmäßig zwischen den Häfen Lauterbach, Thiessow, Gager, Baabe und Sellin übersetzt.

Ebenso ein Highlight unter den Schiffstouren rund um die Insel sind ohne Frage auch die „Robbentouren“ ab Baabe, die von der Weißen Flotte angeboten werden.

„Wasser und Dampf“ das Kombiticket für Schiff und Kleinbahn

Mit „Wasser und Dampf“, dem Kombiticket für Schiff und Kleinbahn, findet Ihr Euren Weg durch den südöstlichen Teil Rügens zuerst mit dem Schiff, dann mit dem „Roland“. Zusteigen könnt Ihr auch auf das Schiff – in Sellin, Baabe oder Lauterbach. Mehr Infos

Die erste Elektrofähre in MV

Auf Mönchgut erwartet Euch die erste Elektro-Fähre Mecklenburg-Vorpommerns. Mit ihrem klimaneutralen Solarantrieb verkehrt sie zwischen Sellin und Baabe. Also nichts wie an Bord und genießt die Fahrt mit der „Sünje“ ganz ohne schlechtes CO2-Gewissen.

Mit dem Bus

Radzfatz über die Insel: 800 Kilometer Liniennetz, 430 Haltestellen, 40 Busse – Rügen ist eine „Insel mit viel Bus“. In den Wintermonaten verkehren die Busse vielerorts im Stundentakt, im Mai und Oktober entlang der Ostküste alle halbe Stunde und in der Sommersaison sogar alle 15 Minuten. Kleinere Busse sichern zudem die Mobilität zwischen den Ostseebädern und ihren Ortsteilen.

Wenn frischer Ostseewind an den Kräften zehrt oder radweglose Strecken überbrückt werden sollen, steigt einfach in die RADzfatz-Busse mit Fahrrad-Anhängern.


10 Ausflugstipps ohne Auto

Auf geht es!

Rügens schönste Sehenswürdigkeiten und angenehmste Verweilplätze sind problemlos ohne Auto zu erreichen. Selbst der Weg von einem Ort zum anderen kann für Euch zu einem Erlebnis werden. Die beliebtesten Ziele und die beste Route dorthin findet Ihr hier.

Von Ostseebad zu Ostseebad

Fünf Ostseebäder strahlen mit ihren weißen Fassaden in der Region des Biosphärenreservates um die Wette: Binz, Sellin, Baabe, Göhren und Thiessow. Diese könnt Ihr problemlos ohne Auto erreichen.

So könnt Ihr von Göhren aus zu Fuß in gut einer Stunde direkt am Strand entlang über Baabe nach Sellin laufen. Der feine Sandstrand und die Ostsee laden Euch dabei derweilen zu kleinen Pausen mit Sonnenbad oder Erfrischung im kühlen Nass ein. Natürlich könnt Ihr auch das Rad für die fünf Kilometer lange Strecke durch die Baaber Heide oder auf dem straßenbegleitenden Weg nutzen, oder aber Ihr steigt an der Göhrener Seebrücke auf ein Fahrgastschiff. Eine knappe halbe Stunde könnt Ihr gemütlich auf dem Sonnendeck Rügens Ostküste von der Wasserseite aus entdecken.
In allen Kurorten findet Ihr Anschluss- und Umsteigemöglichkeiten, in Binz, Sellin und Göhren sogar alle Stationen von Bus, Kleinbahn „Rasender Roland“ und Schiff.

Ganz gleich in welchem Ostseebad die Tour endet – in etwa einer Stunde seid Ihr mit Bus, Bahn, Schiff oder Rad wieder zurück in Eurem Urlaubsort.

Tourenvorschlag Göhren – Sellin

Schiff: vormittags von der Seebrücke Göhren zur Seebrücke Sellin, Fahrtzeit ca. 30 Min.
(April bis Oktober täglich, ansonsten mehrmals wöchentlich)

ca. 5 km auf der Strandpromenade

6,5 km, 20 – 30 Min. je nach Geschwindigkeit

Tour von Binz nach Prora

Blick auf Binz

Das Ostseebad Binz ist nicht nur bekannt für seinen Strand und die Bäderarchitektur, sondern auch für seinen Ortsteil Prora. Ursprünglich war hier in der NS-Zeit ein 5 km langes KdF-Bad geplant. Durch den Zweiten Weltkrieg blieb das Vorhaben aber unvollendet und die Rohbau-Anlage wurde in der DDR zu einem großen Militärstandort umfunktioniert. Heute ist Prora ein moderner Erholungsort voller Geschichte und Kontraste.

Von der Seebrücke in Binz aus gelangt Ihr sowohl zu Fuß dorthin entlang der Promenade oder auch mit dem „Prora Express“. Die elektrische Kleinbahn fährt übrigens ab Prora weiter zum Naturerbe Zentrum Rügen mit dem Baumwipfelpfad und dem 40 Meter hohen Adlerhorst. Wenn Ihr lieber das Rad nehmt, braucht Ihr ungefähr genauso viel Zeit. Die schnellste Möglichkeit bildet der RADfatz-Bus, der Euch in einer Viertelstunde vom Binzer Großbahnhof nach Prora bringt.

ca. 13 min

Prora Express ca. 20 min (Abfahrt alle 90 min)

ca. 20 min entlang der Strandpromenade

20 min

Von Binz nach Mönchgut

Wenig fortschrittlich, aber dennoch verlässlich: Der Rasende Roland

Verschiedene Rad- und Wanderwege führen von Binz durch die Granitz, einem 1.000 ha großen Waldgebiet, nach Sellin. Besichtigt auf dieser Tour das Jagdschloss Granitz und das Granitzhaus. Letzteres beherbergt als Informationszentrum eine Ausstellung über das Biosphärenreservat Südost-Rügen. Von Sellin aus kann dann zwischen Bus (zum Teil mit Fahrradanhänger), Kleinbahn oder einer Radtour auf einem asphaltierten Weg gewählt werden.

In Göhren könnt Ihr an einer geführten Wanderung des Biosphärenreservates um das Nordperd teilnehmen. Oder Ihr startet einen Abstecher über den Feldweg in die Dörfer Middelhagen und Alt Reddevitz.

Tourenvorschlag Binz – Sellin

durch die Granitz ca. 10 km

ca. 12 km, asphaltierter Radweg neben Bundesstraße

vormittags oder als Spättour nachmittags (aktuelle Fahrtzeiten in den Aushängen vor Ort)

mit dem Rasenden Roland ca. 25 min


Tourenvorschlag Sellin – Baabe

mit dem Rasenden Roland ca. 5 min

ca. 2,5 km

ca. 2,5 km

Tourenvorschlag Baabe – Göhren

mit dem Rasenden Roland ca. 10 min

ca. 1 Stunde über den alten Postweg der Heide

ca. 4 km durch die Baaber Heide

Halbinsel Mönchgut

Diese Tour von Baabe nach Groß Zicker eröffnet Euch das Mönchgut, eine ursprüngliche Landschaft zwischen Boddenstrand und Ostseeküste. Ein schier unendlicher Sandstrand verbindet die größeren Badeorte miteinander.

Folgt René Geyer auf einer seiner unterhaltsamen Naturführungen durch die „Zickerschen Alpen“ oder werdet zum Urlaubsranger – und Ihr erlebt Natur hautnah!

Nach der Führung könnt Ihr, vorbei an der alten Dorfkirche, wieder Richtung Göhren radeln bzw. im Ort in den Bus steigen. Fällt die Entscheidung auf eine verlängerte Radtour, besucht doch das kleine Ostseebad Thiessow. Bis in die späten Abendstunden habt Ihr die Möglichkeit, die Busse oder die Kleinbahn ab Göhren für den Rückweg zu nutzen.

Alte Schätze auf Mönchgut

Tourenvorschlag Baabe – Groß Zicker

ca. 10 km

ca. 20 Min., abhängig davon, ob der Bus direkt in den Ort fährt oder an der Kreuzung der Bundesstraße hält. (Von der Kreuzung sind es noch ca. 2 km bis ins Dorf.)

Der „Rügen-Markt“ in Thiessow

Der kleine Ort Thiessow ist nicht nur für seinen schönen Strand, sondern auch für den alljährlichen „Rügen-Markt“ am Hafen bekannt. Dorf findet Ihr jeden Dienstag und Donnerstag eine riesige Auswahl an kunstvollen und handgearbeiteten Produkten sowie verschiedene Köstlichkeiten aus der Region. Wenn Ihr also zwischen dem 8. Juni und dem 30. Oktober in der Nähe seid, lohnt es sich definitiv, einen Abstecher in das Ostseebad Thiessow zu machen. Von Baabe, Sellin, Lauterbach und Gager aus könnt Ihr den Ort leicht mit dem Schiff erreichen. Auch eine Fahrradtour ist eine schöne Möglichkeit dorthin. Diese kann von jedem Badeort in der Nähe ausgehen und führt zu großen Teilen an der Küste entlang.

Tourenvorschlag nach Thiessow

Ein-und Zusteigen ist in Lauterbach, Baabe, Sellin und Gager möglich (aktuelle Fahrzeiten in den Aushängen vor Ort)

von Binz ca. 1h 10 min, von Sellin ca. 44 min, von Göhren nach Thiessow ca. 24 min

Touren bis Sellin

Ganz gleich wo Ihr Eure Unterkunft gebucht habt, über die ausgewiesenen Radwege, mit dem Bus oder dem „Rasenden Roland“ und wenigen Schritten erreicht Ihr schnell das Bollwerk in Baabe. Nehmt die kleinste Fähre des Landes, um mit dem Ruderboot samt Rädern von Baabe nach Moritzdorf überzusetzen. Ruft „Fährmann, hol över“ und Kay-Uwe Strandmann und sein Terrier Jason holen Euch ab. Am anderen Ufer angekommen, genießt Ihr auf der Moritzburg den faszinierenden Ausblick. Weiter geht es über das Dorf Altensien mit seiner sehenswerten Mühle und ab Sellin entlang des Selliner Sees zurück nach Baabe.

Wenn Eure Unterkunft nach diesem ereignisreichen Tag in weiter Ferne scheint, nehmt für Euren Heimweg ab Baabe die Kleinbahn oder einen der RADzfatz-Busse.

Ruderbootfähre Baabe – Moritzdorf 5 min

4,5 km von Moritzdorf nach Sellin

Wandern und Radfahren zum Kap Arkona

Wer gerne die Natur aus nächster Nähe anstatt durch das Fenster eines Busses erlebt, dem dürfte Wittow mit Sicherheit gefallen.

Auf der von Rad- und Wanderstrecken durchzogenen Halbinsel befindet sich der nördlichste Teil Rügens, der Gellort – und das nahegelegene Kap Arkona, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel. Zahlreiche idyllische Wanderwege führen dort hinauf und wieder zurück nach Juliusruh oder zum kleinen, gemütlichen Fischerdorf Vitt.

Einer der schönsten Orte zum Wandern auf Wittow ist mit Sicherheit die Nationalparkregion Bug. Vorbei am Meer, über grüne Heiden oder durch alte Wälder – alles perfekt für ein angenehmes Erlebnis zu Fuß.

Verbunden ist Wittow mit dem Rest der Insel durch die Schaabe, einem dünnen Landstreifen und gleichzeitig der längste und feinsandigste Strand Rügens. Wer möchte nicht gerne mit Blick aufs Meer auf dem Fahrrad durch einen Kiefernwald fahren? Wenn Ihr wollt, könnt Ihr dem Weg auch bis zum Kap Arkona folgen.

Tourenvorschlag Glowe – Breege – Kap Arkona

1 Stunde

Nationalpark Jasmund, Königsstuhl und Sassnitz

Durch den kühlen Buchenwald

Jasmund ist vor allem bekannt für seinen Nationalpark mit dem stattlichen Buchenwald und natürlich den Königsstuhl. Außerdem befindet sich auf der Halbinsel die Hafenstadt Sassnitz, ein Erholungs- und Badeort mit einem bedeutenden Fährhafen ins Baltikum und der zweitlängsten Außenmole Europas. Auf dieser Mole kommt man zu Fuß auch bis zum Leuchtturm von Sassnitz.

Umgeben ist die Stadt von einem dichten Netz aus Rad- und Wanderwegen. Unter anderem könnt Ihr von Binz über Prora und Dubnitz auf einer der schönsten Rad-Routen Rügens nach Sassnitz kommen. Der Nationalpark ist auch nicht weit. Vom Stadthafen oder Busbahnhof aus bringt Euch ein Bus direkt zum Nationalpark-Zentrum Königsstuhl.

Tourenvorschlag Binz – Sassnitz

1 Stunde

Tourenvorschlag Sassnitz – Nationalpark-Zentrum

ca. 15 min

Wandern um den Königsstuhl

Bei einem Urlaub auf Rügen darf eine Wanderung zum berühmtesten Kreidefelsen Deutschlands nicht fehlen. Das Wahrzeichen der Insel wurde Teil der Mythologie und der Kultur der Menschen, die es seit langer Zeit dorthin zieht.

Wenn Ihr zu diesen Menschen gehört, begebt Euch auf den Wanderweg vom Parkplatz Hagen (den man mit dem Bus von fast überall erreichen kann), eine 3,4-Kilometer lange Strecke durch das schöne Waldgebiet „Stubbenkammer“, vorbei am „Alten Torfmoor“, erwartet Euch.

Von Hagen aus kommt Ihr auf Eurem Weg zum Aussichtspunkt auch am sagenumwobenen Herthasee vorbei.
Ist Euch der Weg zu lang, könnt Ihr auch einen der Busse nehmen, die vom Parkplatz aus direkt zum Nationalpark-Zentrum Königsstuhl fahren. Von dort aus ist es nur noch ein 4-minütiger Fußweg zum Kreidefelsen. Wenn Ihr wollt, schaut doch auch einmal von der Viktoriasicht in der Nähe hinunter aufs Meer und genießt den Ausblick entlang der Kreideküste.

Tourenvorschlag Hagen Parkplatz – Nationalpark-Zentrum Königsstuhl

45 min

ca. 8 min

Tourenvorschlag Hagen Parkplatz – Viktoriasicht

50 min

Hier findet Ihr weitere tolle Wandertipps.

In der Inselmitte

Ländlicher Kern

Das Herz von Rügen bildet die Stadt Bergen. Auch von hier erstrecken sich Buslinien und Strecken für Radfahrer in alle Richtungen. Alles ist in nächster Nähe, zum Beispiel das Schlosshotel und der Schauplatz der Störtebeker Festspiele in Ralswiek. Wie wäre es also mit einer Fahrradtour dorthin und einem Abstecher um den Nonnensee bei Bergen auf dem Rückweg? Oder einen Tagestrip zum Rügenpark Gingst mit den kleineren Urlaubern? Wenn diese den Radweg nicht schaffen, könnt Ihr natürlich auch mit dem Bus den kleinen Ort erreichen.

Tourenvorschlag Bergen – Ralswiek

7,7 km

Tourenvorschlag Bergen – Gingst

45 min

ca. 1h, fährt aber nur in den Ort und nicht direkt zum Park

Hiddensee – die autofreie Insel

Zum Leuchtturm am Dornbusch

Für einen Urlaub ohne Auto ist Hiddensee ein sehr passendes Ausflugziel. Auf der Insel dürfen Autos schlichtweg nicht fahren. Stattdessen bewegt man sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit einer der vielen Pferdekutschen fort, die auf Hiddensee fahren. Diese bringen Euch unter anderem zum Leuchtturm Dornbusch, dem Wahrzeichen der Insel, oder zu den Stränden bei Vitte oder Neuendorf. Fahrradfahrer und Wanderer können sich auf zahlreiche Wege durch malerische Dörfer und unberührte Natur freuen.

Erreichen kann man Hiddensee mit der Fähre von Schaprode aus. Sie bringt Euch je nach Abfahrtszeit nach Neuendorf, Vitte oder zum Ort Kloster.

Tourenvorschlag Schaprode – Hiddensee

nach Neuendorf ca. 30 min, nach Vitte ca. 45 min, nach Kloster ca. 1h 10 min

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Eva-Maria

Eva-Maria

Mit ihrem geschulten Rügen-Kennerblick erkundet Eva-Maria gern mit ihrer Familie die ganze Insel und zeigt Euch ihre Lieblingsplätze. Im Südosten der Insel Rügen verbrachte sie ihre Bullerbü-Kindheit und ging dann zum Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften nach Wien. Vom Land in die Stadt, vom Meer auf den Berg: nach diesem Kontrastprogramm hat sie wieder auf Rügen Fuß gefasst. Was sie mit Rügen verbindet? Heimat, die tägliche Dosis Meer und ein Gespür für die Eigenarten der Rüganer, die trotz kühlem Wesen ein großes Herz für ihre Insel haben.