Rügens Märchenschlösser, die unbeschreiblich schön sind

Auf Rügen gibt es prachtvolle Bauten wie aus dem Märchen. Viele von ihnen sind gut erhalten und beeindrucken mit ihrer Architektur, Lage und Romantik. Kommt mit auf eine fantastische Reise zu diesen besonderen Gemäuern.

Das Jagdschloss Granitz: mitten im Buchenwald

Jagdschloss Granitz © SSGK M-V

Das Jagdschloss Granitz nahe dem Ostseebad Binz ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Insel Rügen. Und es bietet ohne Zweifel einen der schönsten Ausblicke weit und breit. Weithin sichtbar reckt sich sein markanter Mittelturm in den Himmel. Inmitten der üppigen Buchenwälder der Granitz, die ihrerseits Teil des Biosphärenreservats Südost-Rügen ist, ließ Fürst Malte zu Putbus das Schlösschen im Stil norditalienischer Renaissancekastelle errichten.

Geschichte des Fürstensitzes

Als Standort für seinen Jagdsitz wählte der Fürst die zweithöchste Erhebung der Insel Rügen, den 107 Meter hohen Tempelberg zwischen Lancken-Granitz und dem Ostseebad Binz. Die Entwürfe zu dem Bau mit dem fast quadratischen Grundriss lieferte der Berliner Architekt Johann Gottfried Steinmeyer; der 38 Meter hohe Mittelturm entstand nach Plänen des berühmten preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel. Nachdem das Jagschloss 1846 fertiggestellt war, diente es Fürst Malte und seinen illustren adligen Gästen als Unterkunft und Ausgangspunkt für Jagdausflüge in die reichen fürstlichen Jagdgründe und für rauschende Feste zur Feier der gelungenen Jagd. Unter den Besuchern sollen seinerzeit sowohl Staatsmänner wie der preußische König Friedrich Wilhelm IV. und Otto von Bismarck als auch die Dichterin Elizabeth von Arnim gewesen sein.

Schon kurz nach Fertigstellung des Baus war das fürstliche Jagdschloss ein beliebtes Ausflugsziel – und konnte, wenn die Fürstenfamilie nicht vor Ort war, besichtigt werden. Und damals wie heute ist ein Rundgang durch die ehrwürdigen, prachtvoll ausgestatteten Räumlichkeiten ein beeindruckendes Erlebnis. Mindestens so beeindruckend wie eine Turmbesteigung.

Der Fürst von Putbus prägte nachhaltig das Stadtbild von Putbus. Das Theater Putbus gehört neben dem Jagdschloss Granitz zu den noch immer bedeutungsvollsten Gebäuden der Insel. Regelmäßig finden hier Veranstaltungen statt.

Das Jagdschloss heute

Heute zählt das Jagdschloss Granitz zu den meist besuchten Museen des Landes. Auch wenn das originale Inventar nach dem Zweiten Weltkrieg weitestgehend der Plünderung zum Opfer fiel – die neu ausgestatteten Salons, die Trophäensammlung und der Marmorsaal verfehlen nicht ihre Wirkung. Der Aufstieg auf den 38 Meter hohen Mittelturm über eine gusseiserne Wendeltreppe gilt als Höhepunkt. Die Stufen lassen einen Blick in Tiefe zu und sind für viele eine Herausforderung. Oben angekommen, zeigt sich die Insel Rügen von ihrer schönsten Seite. Mit Blicken über die Prorer Wiek, die Halbinsel Mönchgut oder hinüber zur ehemaligen Residenzstadt Putbus mit der im Rügenschen Bodden vorgelagerten Insel Vilm wird man entlohnt. Wer es gern historisch mag, darf sich an Friedrich Wilhelm IV. oder Otto von Bismarck erinnern – auch Ihnen war dieser Blick vergönnt.

So kommt Ihr zum Jagdschloss Granitz

Das Schloss mit seiner beeindruckenden Ausstellung, die äußerst anschauliche Einblick in das Leben und Wirken des Fürsten Malte und in die Geschichte der Region bietet, ist ein ideales Ausflugsziel für Radfahrer und Wanderer, die fit genug für den kleinen, aber oft doch sehr steilen Aufstieg sind. Eisenbahnfreunde können mit dem Rasenden Roland, Rügens historischer Schmalspurbahn, bis zur Haltestelle zu Füßen des Tempelberges fahren und von dort aus die kurze Wanderung starten. Besonders bequem ist die Fahrt mit dem Jagdschloss-Express, der an der Binzer Seebrücke startet und unterwegs an mehreren Stationen Halt macht. Das Jagdschloss Granitz hat das ganze Jahr über geöffnet, ist aber leider nicht barrierefrei. Tiere dürfen nicht mit in das Schloss genommen werden.

Wirtshaus im Jagdschloss Granitz

Uriges und aussergewöhnliches Wirtshaus mit großer Sonnenterrasse & Biergarten

Schloss Ranzow bei Lohme: mit freiem Ostseeblick

Schloss Ranzow

Das Schloss Ranzow auf Jasmund wurde erstmals 1314 urkundlich erwähnt. Um 1900 erwarb Paul von Bötticher das Gut und ließ das neue Herrenhaus errichten. 1907 erwarb es dann der schlesische Rittmeister von Seydlitz, der es verpachtete und sich nur selten in Ranzow aufgehalten haben soll.

Aufgrund der erhöhten Lage mit direktem Blick auf die Ostsee wurde hier im Zweiten Weltkrieg eine Flugbeobachtungsstelle eingerichtet. Nach dem Krieg folgte 1945 die Enteignung – und somit wurde das Schloss zum Stützpunkt der Sowjetarmee umfunktioniert. Nach der politischen Wende im Jahr 1991 räumte man das historische Gemäuer, das 2001 im Rahmen einer Versteigerung verkauft wurde.

In den vergangenen Jahren wurde Schloss Ranzow von dem neuen Eigentümer komplett saniert. Exklusive Suiten und Doppelzimmer sind im heutigen Hotel entstanden, die einen faszinierenden Blick über die Ostsee und den zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärten Wäldern des Nationalparks Jasmund gestatten. Doch nicht nur die Zimmer sind in besonderer Form und Ausstattung einladend, sondern auch das Hotelrestaurant und der Spa-Bereich.

Und noch eine Besonderheit hält das historische Haus bereit. Schloss Ranzow ist offizielle Außenstelle des Standesamt Nord-Rügen. Die Trauungen werden je nach Wunsch in der Turmkapelle oder auch im Pavillon mit Blick auf die Ostsee vollzogen.

Schloss Spyker bei Glowe: bekennt Farbe

Schloss Spyker bei Glowe

Zu den Märchenschlössern zählt auch das Schloss Spyker mit seinem schönen Park, in der Nähe von Glowe. Diesem Gebäude steht die Farbe rot außergewöhnlich gut.

Sagen um das Schloss Spyker

Viele Sagen umgeben dieses Haus: So soll ein Bauernmädchen aus der Umgebung, das am nächsten Morgen zum Heiligen Abendmahl gehen wollte, mit einem Fremden so wild getanzt haben, bis die Jungfer tot umfiel. Der Unbekannte verschwand spurlos. Andere berichteten, sie hätten Pechgestank gerochen und den Pferdefuß des Teufels gesehen.  Eine weitere Geschichte erzählt von dem Lebensende des schwedischen Feldmarschalls von Wrangel, der die Festung kurze Zeit nach dem 30-jährigen Krieg in Besitz nahm.

Bewegende Schlosshistorie

Erstmals erwähnt wird der Ort in Aufzeichnungen aus dem Jahr 1318. Daraus geht hervor, dass das Schloss damals der wohlhabenden Stralsunder Patrizierfamilie von Külpen gehörte. 1344 heiratete eine Tochter der Familie Herrn Heinrich von Jasmund und das Schloss ging in das Eigentum der alten Adelsfamilie Rügens über. Als diese Familie, weil kinderlos geblieben, ausstarb und Rügen 1648 schwedisch wurde, belehnt die skandinavische Königin Christine das Schloss Spyker an ihren Generalfeldmarschall und späteren Generalgouverneur über Schwedisch-Pommern, Karl Gustav von Wrangel, als Dank für seine Verdienste während des Dreißigjährigen Krieges. Er baute das Gebäude aus und gestaltete die einst wehrhafte Burg mit Graben zum heutigen Schloss mit seinen vier Türmen. Ihm verdanken die Räume die prachtvollen Stuckdecken und die Mauern ihren für Rügen untypischen roten Putz – eine Farbe, in der auch heute noch die Nebengebäude auf schwedischen Höfen gestrichen sind.

Zur gleichen Zeit etwa wurde auch der große Park um das Schloss angelegt, der heute mit altem Baumbestand für schattige Plätze sorgt und zum Verweilen lädt. 1652 schon wird ein Gartenmeister auf Spyker genannt. Er reiste nach Frankfurt, um Bäume zu holen. Nachdem der Graf 1676 auf Schloss Spyker starb, wechselten immer wieder die Besitzer. Von dem ursprünglich in Quartiere aufgeteilten und von einer Mauer umfriedeten Park sind heute nur noch Mauerreste vorhanden. Als sich Napoleon zu Beginn des 19. Jh. nach der Besetzung Rügens zurückzog, wurde 1815 Fürst Malte Wilhelm zu Putbus neuer Schlossherr. Daran änderte sich bis 1945 nichts. 1958 fanden provisorische Sicherungsarbeiten am Schloss statt. Ab 1964 nutzte der FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund der DDR) das Schloss als Ferienheim.

Spyker als Schlosshotel

Seit 1990 aber befinden sich hinter den kaminroten Mauern des Schlosses, das als ältester Profanbau der Insel gilt und 1995 anhand historischer Vorlagen restauriert wurde, ein Hotel und Restaurant.

Schloss Ralswiek: Prinzessintürmchen im Piratendorf

An diesem tollen Ort sollte ein Schloss stehen, dachte sich der Bauherr des Schlosses, Hugo Sholto Oskar Georg Graf Douglas (geb. 1837). Er entstammte einer um 1700 aus Glaubensgründen von Schottland nach Deutschland ausgewanderten Familie.

Während eines Besuchs auf Rügen, bei dem er die reizvolle Landschaft der Insel kennenlernte, entschloss sich der erfolgreiche Großindustrielle 1891 zum Erwerb des Gutes Ralswiek, um sich auf der Anhöhe über der malerischen Bucht des Großen Jasmunder Boddens seinen Alterssitz errichten zu lassen. Das Konzept des Berliner Architekten Stroh sah einen zweigeschossigen turmbewehrten Prachtbau im Stil französischer Renaissanceschlösser an der Loire vor. Im rechten Winkel und in geringem Abstand zum prächtigen Schloss errichte man eine Reithalle mit einem Staffelgiebel und vier kleinen Ecktürmchen. Um das Schloss wurde nach 1894 die bereits seit 1810 bestehende Parkanlage zu einem Landschaftspark mit dendrologischen Seltenheiten umgestaltet, einschließlich der großen Rasenflächen, die sich vom Schloss bis hin zum Großen Jasmunder Bodden erstrecken.

Durch seine berufliche Tätigkeit lernte der Graf bereits Ende des 19. Jh. den belgischen Innenarchitekten Henry van de Velde (1863-1957) kennen, der die Vorlagen lieferte für die Gestaltung der Eingangshalle mit dem prächtigen Kamin, den aufwändigen Wandvertäfelungen und der repräsentativen Treppe zum Obergeschoss, den großen Salon mit der Wandtäfelung und den darin eingebauten Buffets, den Wandleuchten wie auch den eleganten Messingtürgriffen im heutigen van de Velde Raum. Auch stammt von ihm der Entwurf für den Verbindungstrakt zwischen Schloss und Reithaus.

Bis zur Enteignung 1946 blieb das Anwesen in Besitz der Familie Douglas. Nach der Bodenreform wurde das Schloss zunächst als Obdachlosenheim, später als Altersheim genutzt. Bis in die 90er Jahre betrieb das Deutsche Rote Kreuz hier ein Behindertenheim. Nach mehrjährigem Leerstand erwarb die Kurimmobilien Raulff OHG das marode Gebäude.

Das Schloss Ralswiek heute

Bei den umfassenden Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten legte Familie Raulff großen Wert auf den Erhalt aller Details der Inneneinrichtung aus der Zeit um 1914. Zur feierlichen Eröffnung des Schlosshotel Ralswiek im März 2002 waren der Enkel Graf Hugo Sholtos, Graf Angus Douglas sowie sein Sohn, Archibald Angus, als Ehrengäste anwesend. Nun finden sich in dem Prunkbau mit Panoramablick komfortabel eingerichtete Zimmer und Suiten. Das Schlosshotel mit Schlossgarten als Außenstelle des Standesamts gilt als eine der Top-Locations für Hochzeiten.

Am Ufer unterhalb des Schlosses finden alljährlich von Mitte Juni bis Anfang September die Störtebeker Festspiele auf der Naturbühne am Großen Jasmunder Bodden statt, die man als Zuschauer vor Ort oder von der Schlossterrasse aus miterleben kann.

Schloss Karnitz bei Garz: idyllischer Landsitz

Zwischen Garz und der südwestlich der Stadt gelegenen Gemeinde Poseritz liegt der Ort Karnitz. Erblickt der Besucher des Dorfes das Herrenhaus, fühlt er sich in das England des 19. Jh. zurückversetzt. Guido Graf von Usedom ließ das Anwesen 1834 als Jagdschloss im Stil der Tudorgotik errichten.

Zwei dreigeschossige Achtecktürme flankieren mit Zinnen den Bau, der zudem mit einem großen Portal glänzt. Die Vorderfront ähnelt dem bekannten Jagdschloss Granitz und lässt die Absichten des Bauherrn erkennen: Mit möglichst einfachen, aber wirkungsvollen Mitteln ein kostengünstiges und dennoch prächtig anzusehendes Schloss zu errichten.

1930 befand sich das Gut im Besitz des Dr. Freiherr von Vietinghoff. Im Zinnengiebel ist ein Wappenschild der Familie von Lancken-Wakenitz, in deren Besitz sich das Gut einige Zeit befand. Nach 1945 wurde das Herrenhaus zu Wohnzwecken, als Schule, Kindergarten und Gaststätte genutzt. Bis 1969 fanden umfangreiche Werterhaltungsmaßnahmen statt, an denen sich das ganze Dorf beteiligte. Teile des Parks wurden zu Kleingärten, die Reste stehen seit 1969 unter Naturschutz. 1991 fand eine Fassadensanierung statt. Die Eigentümer des Herrenhauses, Familie Strotkamp, nutzen das Gebäude privat als Wohnhaus.

Schloss Dwasieden bei Sassnitz: beeindruckende Ruine

Dwasieden © Harro Schack, Sagard

Adolph von Hansemann, Geschäftsführer der Disconto-Gesellschaft, dem Vorreiter der Deutschen Bank, gehörte zu den Reichsten im Deutschen Reich. 1871 erwarb er die Besitzung des Gutsherren Eduard von Barnekow für 693.000 Mark und übertrug dem befreundeten Architekten Friedrich Hitzig den Entwurf des Schlosses. Dessen Lehrmeister war der Architekt Friedrich Schinkel. Das Gebäude sollte aus französischem Sandstein, schwedischem Granit und Marmor erbaut werden. 1877 war das Schloss soweit fertig gestellt und diente von Hansemann für Sommeraufenthalte. Der Bau und die Gestaltung des 102 Hektar großen Parks kosteten vier Millionen Mark.

Hitzig verband das architektonische Vorbild der Doppelturmvilla der Renaissance mit dem Formenrepertoire des Klassizismus. Die Zimmer schmückten wertvolle Eichenmöbel wie auch Altertumsschätze und Gemälde sowie Andenken an die Kaiserzeit, da dessen Kinder Ende des 19. Jh. im Sommer dort wohnten. Von Hansemann hielt sich mit seiner Familie um 1884 und in den Folgejahren fünf bis sechs Wochen jährlich in Dwasieden auf. Er starb 1903. Die Familie von Oertzen wurde Schlossbesitzer. Das Objekt konnte durch die Inflation jedoch nicht mehr ausschließlich zu privaten Zwecken gehalten werden und wurde für Veranstaltungen vermietet. Im Juli 1928 mietete Gerhard Hauptmann das Anwesen für die pompöse Hochzeit seines Sohnes Benvenuto. 1935 kaufte schließlich die Gemeinde Sassnitz das Schloss mit Park für nur 200.000 Reichsmark, um es zum Kreideheilbad umzugestalten. Doch das war ein Vorwand. Tatsächlich wollte die Gemeinde unbedingt eine Marinegarnison und verkaufte das Schloss für nur 175.000 Reichsmark an die Marine weiter.

1935/36 wurde in Dwasieden eine Entfernungsmessschule eingerichtet, eine Unterabteilung der Schiffsartillerieschule in Kiel. 1945, die Kapitulation Deutschlands war absehbar, zogen sowjetische Truppen ein und begannen mit der Demontage. In der Nachkriegszeit wurden Schloss und Kasernen zunächst als Flüchtlingslager genutzt. Das Gesetz des Alliierten Kontrollrates vom 10. April 1946 verbot militärische Bauten in Deutschland. Er sah die Entmilitarisierung vor. 1948 wurde das Schloss gesprengt. Ruinenreste zeugen aber noch von seiner Existenz.

Führungen zum Schloss Dwasieden

Dichter und Denker verbrachten an diesem Ort ihre Zeit. Erfahrt hier mehr zu der Top-Location. Das Schloss Dwasieden zählt wegen seiner außergewöhnlichen Atmosphäre auch zu den Lost Places auf Rügen.

Rügens Schlossparks erkunden

Neben der besonderen Architektur glänzen diese Häuser mit grünen Oasen, die Ihr unbedingt entdecken solltet. Doch erfahrt hier mehr.

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Eva-Maria

Eva-Maria

Mit ihrem geschulten Rügen-Kennerblick erkundet Eva-Maria gern mit ihrer Familie die ganze Insel und zeigt Euch ihre Lieblingsplätze. Im Südosten der Insel Rügen verbrachte sie ihre Bullerbü-Kindheit und ging dann zum Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften nach Wien. Vom Land in die Stadt, vom Meer auf den Berg: nach diesem Kontrastprogramm hat sie wieder auf Rügen Fuß gefasst. Was sie mit Rügen verbindet? Heimat, die tägliche Dosis Meer und ein Gespür für die Eigenarten der Rüganer, die trotz kühlem Wesen ein großes Herz für ihre Insel haben.