Hansestadt Stralsund

Hanseatischer Charme am Sund

Weithin sichtbar ragen die Kirchtürme und Kräne der Hanse- und Hafenstadt in den Himmel und zeigen den Weg. Die Hansestadt hat eine bewegte Geschichte, von der auch zahlreiche Bauten im Stadtbild zeugen. Hier trifft Altes auf die Moderne, verschmelzen Tradition und Zeitgeist zu einer attraktiven und pulsierenden Stadt. Direkt am Wasser des Strelasunds gelegen, gilt Stralsund mit der Sundbrücke auch als das Tor zur Insel Rügen.

Das erwartet Dich hier

Foto: © TMV/Gänsicke

Hansestadt mit bewegter Geschichte –
das sind die Sehens­würdigkeiten

„Eine Stadt ist reich, wenn sie einen einzigen schönen Platz besitzt“, so sagte es der Publizist Heinz-Joachim Fischer. Demnach ist Stralsund der wohl reichste Ort auf Erden.

Foto: ©TMV/Gänsicke

Historische Altstadt

Im Herzen der UNESCO-Welterbe-Stadt liegt die sog. Altstadtinsel, direkt am Strelasund gelegen und umgeben von aufgestauten Teichen. Schon von Weitem kann man die Silhouette mit den Türmen der drei Kirchen, den Spitzen der Rathausfassade und den historischen Giebeln erkennen. Um den Alten Markt stehen liebevoll sanierte Bürgerhäuser, darunter das Wulflamhaus des gleichnamigen Kaufmanns aus dem 14 Jh. Das älteste Stadthaus und weitere sehenswerte Gebäude mit hübschen hölzernen Eingangsportalen stehen in der Schillstraße. Hier ist auch das Kniepertor, eines der beiden letzten erhaltenen Stadttore und Teil des Knieperwalls, der historischen Stadtmauer. Alte Lagerhäuser und Speicher im Hafengebiet zeugen vom Handel und Wandel der alten Hansestadt. 

Foto: © TMV/ Erik Hart

Historisches Rathaus

Direkt am Alten Markt seht das historische Rathaus. Nach der Aufnahme in die Kaufmannsvereinigung der Hanse 1293 ließen es die Stadtväter im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichten. Durch verschiedene  Um-, Neu- und Ergänzungsbauten im Laufe der Jahrhunderte präsentiert es sich dem Betrachter heute in einem architektonischen Stilmix. Besonders hervorstechend ist die im Ostseeraum einzigartige Schmuckwand von 1370 auf der Marktseite des Rathauses. Mit ihren spitz zulaufenden Giebeln, in denen sich die sog. Stralsunder Sterne befinden, ist sie das Wahrzeichen der Stadt. Hinweise auf die Hansevergangenheit  geben zudem die Wappen der Hansestädte Greifswald, Rostock, Wismar, Lübeck und Hamburg über den großen Frontfenstern im Obergeschoss. 

Foto: © TMV/Kirchgessner

Stadthafen & Gorch Fock I.

Mit nordisch-hanseatischem Flair empfängt der Stadthafen Stralsund mit seiner Hafeninsel seine Gäste. Alte Speicher und Kräne, gemütliche Lokale und Cafés sowie das bunte Treiben auf dem Wasser locken zum Verweilen. Optisch nicht zu übersehen ist das OZEANEUM, das mit seinem futuristischen Design auf der Hafeninsel thront.
Direkt an der Hafeninsel liegt auch Stralsunds schwimmendes Museum: Die Gorch Fock I. Das einstige Segelschulschiff aus dem Jahr 1933 kann eine bewegte Nutzungsgeschichte vorweisen, bevor es 2003 seinen endgültigen Liegeplatz wieder in Stralsund fand. Besucher können sich ganzjährig an Bord über seine Geschichte informieren. Zudem ist der Traditionssegler Außenstelle des  Stralsunder Standesamtes. 

Ozeaneum und Meeresmuseum

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Im größten Aquarium „Offener Atlantik“ schwimmen Makrelenschwärme, Ammen- und Glatthaie sowie verschiedene Rochenarten über dem Nachbau eines elf Meter langen Schiffswracks © Anke Neumeister/Deutsches Meeresmuseum

Das OZEANEUM Stralsund lädt mit seinen Ausstellungen, dem „Meer für Kinder“ und 50 Aquarien zu einer einmaligen Unterwasserreise durch die nördlichen Meere ein. 

Zu den Höhepunkten des Museums zählen Fischschwärme im
2,6 Millionen Liter Wasser fassenden Becken „Offener Atlantik“, die Humboldt-Pinguine auf der Dachterrasse und die Ausstellung 
„1:1 Riesen der Meere“ mit Nachbildungen von Walen in Originalgröße.

Stralsunder Museen

Die Museumslandschaft in Stralsund ist genauso vielfältig wie die Hansestadt. Hier könnt Ihr auf Zeitreisen gehen, Skurriles und Einzigartiges entdecken oder in Miniaturwelten abtauchen.

Stralsund Museum

Auf drei Standorte verteilt sich das Stralsund Museum. Das kulturhistorische Museum mit der stadtgeschichtlichen Ausstellung befindet sich im ehemaligen Katharinenkloster. Die Sammlung umfasst dabei alltägliche wie auch besondere Zeitzeugnisse der vergangenen Jahrhunderte und prägender Ereignisse. Die Ausstellung ist aktuell baubedingt geschlossen.
Auf eine Zeitreise durch 600 Jahre Kulturgeschichte geht es im Museumshaus in der Mönchstraße. Das mittelalterliche Krämerhaus ist das größte Einzelexponat des Stralsund Museums und authentisches Zeugnis der Lebens- und Arbeitswelt vergangener Zeiten. 
Am dritten Standort, auf dem Dänholm, erwartet das Marinemuseum seine Gäste.

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Marinemuseum

Die kleine Insel Dänholm, idyllisch zwischen dem Festland und der Insel Rügen gelegen, ist die perfekte Kulisse für das Marinemuseum. Diese Außenstelle des STRALSUND MUSEUMS erreicht Ihr bequem über den Rügendamm. Auf der großzügigen Freifläche vor dem Museum gehören u. a. ein Marinehubschrauber und ein Torpedoschnellboot zu den Attraktionen. Beim Rundgang durch die Ausstellung kann man sich in die Geschichte der Preußischen Marine vertiefen und erfährt zudem viel Wissenswertes über die Militärgeschichte des Dänholms. Nicht weniger spannend ist der Ausstellungsbereich über die Entwicklung der Seekriegsschiffe im 17. bis 19. Jh., die auch für die Hansestädter und ihre Handelsrouten eine wichtige Rolle spielten. 

© Tourimuszentrale Stralsund

Welterbe-Ausstellung

1.154 einzigartige Kultur- und Naturerbestätten umfasst die UNESCO-Welterbeliste, zu der auch die historischen Altstädte Stralsund und Wismar gehört. Direkt in der Innenstadt, im Olthofschen Palais, könnt Ihr Euch dazu täglich in der Welterbe-Ausstellung umfassend informieren. Hier erfahrt Ihr mehr zur Idee und Zweck des „Welterbes“ und könnt auf eine bebilderte „Welterbe-Reise“ gehen. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Stralsunder Welterbe-Schätze, die Euch in der multimedial aufbereiteten Ausstellung genauer vorgestellt werden. Draußen im Innenhof können kleine Besucher im Sandkasten zu Welterbe-Entdeckern werden und das größte Exponat der Sammlung ausgraben: den Grundriss der historischen Altstadt.

© Nico Czwerwinski

Skurrileum

Lachen ist gesund, heißt es im Volksmund. Wer also etwas für seine Gesundheit tun möchte, der ist im Skurrileum Stralsund genau richtig. Hier, im historischen Koggenspeicher auf der Hafeninsel, könnt Ihr Eure Lachmuskeln trainieren. Das humoristische Museum verspricht gute Laune auf 700 m² und präsentiert in seiner Ausstellung komische Kunst von verschiedenen Künstlern. Die Bandbreite der gezeigten Werke reicht dabei von Karikaturen über Cartoons und Comics und anderer skurriler Werke. 

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Spielkartenfabrik

Die Hansestadt gilt als Wiege der industriellen Spielkartenherstellung und war einst Standort für Deutschlands größte und bedeutendste Spielkartenproduktion. Mehr über die  Herstellung und Geschichte von Spielkarten könnt Ihr in Stralsunds „arbeitendem Museum“, der Spielkartenfabrik erleben. Hier könnt Ihr Euch in einer Ausstellung informieren, bei der Spielkarten-Herstellung an original historischen Maschinen zuschauen und bei Workshops in der Werkstatt Euer handwerkliches Geschick auch selber ausprobieren. 

© Envato Elements

DDR Miniatur Fahrzeug Museum

Im Maßstab 1:87 erwarten Euch hier lauter interessante Fahrzeugmodelle aus der DDR-Zeit. Doch nicht nur Trabbi, Lada und Co. werden hier gezeigt, auch Busmodelle der Marke IKARUS und Modellbahnen gehören zur Sammlung. Die 11 m große Landschaftsplatte zeigt die Szenerie an der deutsch-deutschen Grenze in den 70er- und 80er-Jahren. Ergänzt durch Leihgaben vermitteln die Mini-Exponate dieser in Deutschland einzigartigen Ausstellung Einblicke in die ostdeutsche und osteuropäische Fahrzeuggeschichte. 

Kirchen und Klöster der Hansestadt

Schon von Weitem weisen sie mit ihren hohen Türmen den Weg in das Zentrum der historischen Altstadt. 

Foto: © TMV/Gänsicke

St. Nikolaikirche

Die älteste Kirche Stralsunds befindet sich direkt neben dem Rathaus. Die dreischiffige Basilika mit ihren Doppeltürmen wurde zwischen 1270 und 1350 gebaut. Über 65 Backsteinformen wurden dabei für die Pfeiler, Türmchen, Kapitelle, Fialen etc. verwendet. Die prachtvolle Innengestaltung (z. T. in der originalen Architekturfarbigkeit) sowie die Ausstattung, zu der auch die astronomische Uhr von 1394 gehört, zeugt bis heute vom einstigen Reichtum der Hanse. 

Foto: © TMV/Gänsicke

St. Jakobikirche

Die als Kulturkirche genutzte St. Jakobikirche aus dem 14. Jh. ist die jüngste der drei Pfarrkirchen in der Hansestadt. Beim Bombenangriff auf Stralsund am 06.10.1944 wurde sie schwer beschädigt. Anschließend folgten Plünderungen, das Gestühl wurde verheizt und die Pfeifen der Mehmel-Orgel als Dachrinnen für die St. Nikolaikirche umfunktioniert. Trotz umfangreicher Sanierungen sind die Spuren dieser Zeit bis heute sichtbar. 

Foto: © TMV/Erik Hart

St. Marienkirche

Mit ihrem 104 m hohen Turm ist sie weithin sichtbar, die St. Marienkirche am Neuen Markt. Sie ist die größte der Stralsunder Backstein-Kirchen und gehört zu den Meisterwerken der mitteleuropäischen Spätgotik. Zahlreiche (Grab-) Kapellen flankieren das Innere der Marienkirche. Im Chor befindet sich der Marienkrönungsaltar aus dem 15. Jh. Die Orgel von Friederich Stellwagen aus dem Jahr 1659 gehört zu den bedeutendsten Barockorgeln im norddeutschen Raum.

Foto: TMV/Erik Hart

St. Katharinenkloster

Der heute als Standort des MEERESMUSEUMs und Stralsund Museums genutzte Klosterbau stammt aus dem Jahr 1251. Es ist eines der Ältesten im Ostseeraum und eines der Wenigen in Norddeutschland, deren gotische Substanz beinahe vollständig erhalten geblieben ist. Das einstige Dominikanerkloster wurde im Zuge der Reformation im 16. Jh. aufgelöst und über die Folgejahrhunderte unterschiedlich genutzt: als Gymnasium, als Waisenhaus, als Arsenal und Warenlager. In den 50er-Jahren begann schließlich die Nutzung als Museum. 

Foto: © TMV/Grundner

St. Johanniskloster

Die heutige Klosteranlage im historischen Stadtkern Stralsunds ist ein Bauzeugnis wechselnder Stile und Zerstörungen. Die ursprünglich vom Franziskanerorden im 14. Jh. erbaute Anlage wurde seit der Reformation mehrfach umgenutzt. Ein Großbrand im 17. Jh. sowie die Bombardierung Stralsunds 1944 zerstörten große Teile der Anlage, die z. T. nicht wieder ausgebaut wurden. Heute steht im Innenhof der Kirchenruine eine Kopie von Ernst Barlachs Pietà. Die Klostergebäude selbst sind wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.  

Foto: © TMV/Tiemann

Heilgeistkloster und -kirche

Entgegen der Namensgebung war das Heilgeistkloster ein städtisches Spital zur Pflege und Versorgung der Armen und lag ursprünglich innerhalb der Stadtmauern. An seinem heutigen Standort befindet es sich seit dem 14. Jh. und gehört zu den besterhaltenen Spitälern des Mittelalters in Norddeutschland. Im 15. Jh. wurde die bis heute genutzte Heilgeistkirche ergänzt. Kleine Fachwerkbauten auf dem Gelände und zwei später an die Kirche angebaute Langhäuser komplettieren die inzwischen sanierte Anlage.   

regionale Besonderheiten

Als alte Hansestadt präsentiert sich Stralsund mit einer Vielzahl an beeindruckenden Bauten. 
Insbesondere die Backsteingotik hat dabei das Stadtbild entscheiden geprägt.

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Europäische Route der Backsteingotik

Weltweit einzigartig und unglaublich beeindruckend ist die Backsteingotik entlang der hanseatischen Handelsrouten im Norden Europas. Nicht umsonst ist sie das kulturelle Erbe der Region und macht diese damit zu einem ganz besonderen Ort. In den Städten, deren Reichtum und Macht vor rund 800 Jahren durch den europäischen Handelsverbund der Hanse begründet wurden, zeugen noch heute prächtigen Rathäuser, Kirchen, Bürgerhäuser und Stadtmauern von dieser Zeit. Ein simples Erkennungsmerkmal der gotischen Baukunst ist dabei das spitzbogige Fenster bzw. die spitzbogigen Türöffnungen. Seit 2007 engagiert sich der Verein „Europäische Route der Backsteingotik e.V.“ dieses kulturelle Erbe rund um die Ostsee zu bewahren und zu dokumentieren. Eine Übersicht zu den Schätzen der Backsteingotik in Stralsund findet Ihr hier.

Stralsunder Spezialitäten

Auch kulinarisch hat Stralsund Euch Einiges zu bieten. 

Foto: ©TMV/Kirchgessner

Fisch, Marzipan und Bier

In einer Hafenstadt gehört natürlich guter Fisch auf den Teller. Ob direkt an der Kaikante im Brötchen auf die Hand oder im Restaurant, rund um die Hafeninsel erwartet Euch ein vielfältiges Angebot mit den leckeren Meeresbewohnern. Je nach Saison habt Ihr dabei die Wahl zwischen regionalem Hering, Hornfisch, Zander, Lachs, Dorsch, Aal und Makrele. 
Ihr gehört eher zur süßen Fraktion der Naschkatzen? Dann lasst Euch die kleinen handgefertigten Unikate aus der Stralsunder Marzipan Manufaktur schmecken.
Zu gutem Essen gehört ebenfalls ein gutes Bier. Die mehrfach ausgezeichnete Stralsunder Störtebeker Brauerei bietet Euch eine breite Palette an traditionellen Bieren und z. T. prämierten Eigenkreationen.

Foto: © TMV/Tiemann

Der Bismarckhering

Ob klassisch im Brötchen, mit Bratkartoffeln oder gerollt als Rollmops, kein anderer Fisch ist an der norddeutschen Küste so beliebt und verbreitet wie der sauer marinierte Bismarckhering.
Der Legende nach hat diese Delikatesse ihren Ursprung in Stralsund. So soll der Stralsunder Fischhändler Johann Wiechmann 1871 dem Reichskanzler Otto von Bismarck ein Fässchen mit Hering zugesandt haben. Dem scheint der Fisch geschmeckt zu haben, denn er erteilte daraufhin das Privileg, die sauer eingelegten Filets zukünftig als Bismarckhering zu vermarkten. Das Schreiben Bismarcks soll allerdings beim Bombenangriff auf Stralsund im Jahr 1944 vernichtet worden sein. Wie auch immer der saure Hering zu seinem Namen kam, er gehört zu den absoluten Must-Haves beim Stralsund-Besuch.

Stralsund mit der Familie entdecken

Wilde Tiere, Gänsehaut in den nächtlichen Straßen der Altstadt, schaukelnde Planken unter den Füßen oder jede Menge Wasserspaß. Hier findet Ihr beliebte Familien-Attraktionen, bei denen Euch garantiert nicht langweilig wird. 

Nachtwächtertour

Zu einer kurzweiligen Zeitreise durch Stralsunds Vergangenheit, mit kleinen Anekdoten, Legenden und ordentlich Gänsehaut lädt Euch Stralsunds Nachtwächter oder dessen Frau ein. 

Zoo

Von heimisch bis exotisch, die Tierwelt im Stralsunder Zoo begeistert Groß und Klein gleichermaßen. Knapp 1.000 Tiere erwarten hier Euren Besuch und laden ein zum tierischen Vergnügen.

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Wallensteintage

Das größte historische Volksfest Norddeutschlands findet in Stralsund statt. Alljährlich feiern die Stralsunder mit mittelalterlichem Markttreiben den Sieg über General Wallenstein im Jahr 1628. 

Foto: ©TMV/Tiemann

Hafenrundfahrten

Wo, wenn nicht vom Wasser aus, könnte man Stralsunds Silhouette besser betrachten. Mehrmals täglich legen die Fahrgastschiffe im Stadthafen ab und nehmen Euch mit auf eine moderierte Tour.

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Strandbad

Etwa 10 Min. Fußweg von der Altstadt entfernt wartet 20.000 m² feinster Sandstrand auf Euch. Neben purem Badespaß gibt es hier auch Strandkörbe, Bänke und einen Abenteuerspielplatz.

Hansedom

Ob Wasserrutschen, Wellenbecken oder Entspannung pur am Inka-Tempel, hier erwartet Euch das gesamte Jahr über jede Menge Spaß in einer subtropischen Wasserlandschaft.

Segeln

Mitten im Weltkulturerbe liegt die Citymarina Stralsund.

Zwischen April und Oktober tanzen sie auf den Wellen des Strelasunds und im Stralsunder Stadthafen: große und kleine Segelboote, Jachten, Katamarane und Traditionssegler.  
Das abwechslungsreiche Segelrevier rund um Stralsund und die Insel Rügen bietet mit seinen geschützten Boddengewässern und der rauen Ostsee zahlreiche Törns und spektakuläre Aussichten. 

Foto: ©TMV/Tiemann

Ausflugs-Tipps für alle Wetterlagen

Runterkommen, loslegen oder genießen: Warum nicht den City-Urlaub mit diesen Dingen verbinden?

Foto: ©TMV/Thomas Krendl /Tourismuszentrale Stralsund

Sundpaddeln

Entdeckt die einzigartige UNESCO-Welterbestadt vom Wasser aus. Von April bis Oktober könnt Ihr Euch mit dem Kajak vom Strelasund aus die Hansestadt anschauen.

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Stadtführung

Die Hansestadt und ihre Sehenswürdigkeiten in 90 Minuten entdecken, das könnt Ihr von April bis Oktober bei einem Stadtrundgang mit ausgewiesenen Gästeführern. 

Foto: © TMV/Krauss

Radtouren

Ob direkt durch Stralsund, entlang des Sunds mit Blick auf die Stralsunder Silhouette oder durch die Natur und kleinen Örtchen unweit der Hansestadt, jede Tour hat ihren Reiz. 

Bowling

Mit 16 Bahnen, Kicker, Airhockey und Co. erwartet Euch die größte Bowlinganlage Stralsunds direkt am Bahnhof. Also Bowlingschuhe an und los geht’s.

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Kartbahn

Hier kommen große und kleine Rennfahrer voll auf ihre Kosten.  Auf der Indoorbahn dürft Ihr ab 8 Jahren Eure Runden drehen und Euch mit anderen Kartfahrern messen.

Paintball

Wetterunabhängig könnt Ihr Euch hier in der Paintballhalle oder draußen auf einem alten Industriegelände spannende Matches liefern und neue Taktiken trainieren.  

und dann noch

Auch diese Ausflugsziele wollen wir Euch nicht vorenthalten.

Foto: © TMV/Tiemann

Mittwochs-Regatta

Von Mai bis September heißt es jede Woche „Miwore“ an der Nordmole in Stralsund. Unterschiedlichste Segelboote, Jollen und auch Katamarane messen sich bei Deutschlands größter regelmäßiger Regatta vor begeistertem Publikum. Gesegelt wird im Dreieck-Kurs zwischen Sudpromenade, Altefähr und der Rügenbrücke. 

Foto: © TMV/Kirchgessner

Ausflug nach Altefähr

Vis à vis am Strelasund gelegen, lädt das Seebad Altefähr als erster Ort auf Rügen zum Abstecher auf Deutschlands größte Insel ein. Vom Stralsunder Hafen aus könnt Ihr stilecht mit dem Wassertaxi übersetzen. Der ehemalige Fährort punktet mit seiner historischen Dorfkirche, dem Kletterpark und seiner Strandpromenade mit bestem Blick auf die Stralsunder Altstadt.

© TMV/Kraniche beim Rasten auf der Insel Rügen
© Foto: TMV/Reich

Kranorama

Zur Frühjahrsrast Mitte März und zur Herbstrast im September/Oktober versammeln sich zahlreiche Kraniche auf den Seewiesen am Günzer See bei Altenpleen. Dann öffnet auch die barrierefreie Kranichbeobachtungsstation Kranorama. 
Ergänzt durch audiovisuelle Medien, eine Live-Bildschirmübertragung sowie Infotafeln entlang der Zuwegung habt Ihr hier eine tolle Aussicht auf die Vögel des Glücks. 

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Rügenbrücken-Marathon

Jedes Jahr im Oktober wird die Rügenbrücke über den Strelasund zur Marathonstrecke erklärt. Das gut besuchte Laufsportereignis gibt es seit der Eröffnung der Hochbrücke 2007 und umfasst neben dem klassischen Marathon auch Halbmarathon, Kurzdistanzen über 12 bzw. 6 km, einen Bambinilauf und eine Walking-Strecke. Zieleinlauf ist jeweils vor dem OZEANEUM auf der Hafeninsel.  

Angeln

Wenn Hering und Hornfisch wieder wie ein silbernes Band entlang des Strelasunds zum Laichen ziehen, dann ist Angelzeit.

Doch bevor Ihr die Angel auswerft, informiert Euch bitte bei den zuständigen Stellen zu den geltenden Schutzzonen und aktuellen Fangbestimmungen!

Fischereigesetz

Im § 2 Fischereibefugnis des Fischereigesetzes für das Land Mecklenburg-Vorpommern (Landesfischereigesetz – LFischG M-V) heißt es:
Zur Ausübung der Fischerei ist befugt, wer 1. Fischereiberechtigter oder Inhaber einer Fischereierlaubnis nach Maßgabe des § 6 ist und 2. einen Fischereischein nach Maßgabe des § 7 besitzt.

 

 

In Mecklenburg-Vorpommern besteht für den Fischfang mit der Handangel die Pflicht, den gültigen Fischereischein beim Ausüben des Angelns bei sich zu führen. Fischereischeinpflicht besteht ab vollendetem 14. Lebensjahr. Somit können Kinder bis zum Tag vor dem 14. Geburtstag ohne Fischereischein angeln gehen. Für Touristen gibt es einen zeitlich befristeten Fischereischein (Touristenfischereischein). Um angeln zu dürfen, wird zusätzlich eine Angelerlaubnis des Fischereirechtinhabers benötigt. Aus fischereirechtlicher Sicht sollte daher durch die Kinder bzw. deren Eltern bei den Fischereiberechtigen der Angelgewässer (Binnenfischer, Verbände, Vereine etc.) eine Angelerlaubnis erworben werden. Fragen Sie einfach in den Gemeinden und Kurverwaltungen nach.

Alle Gewässer um Rügen, einschließlich der 12-Meilenzone gelten nach dem Fischereigesetz als Küstengewässer und dürfen nur mit einem gültigen Fischereischein und einer gültigen Angelberechtigung beangelt werden.

Diese sind in Außenstellen des Landesamtes für Fischerei auf Rügen erhältlich:
Sassnitz, Stadthafen, Tel. 038392 / 35049
Lauterbach, Chaussee 4, Tel. 038301 / 468
Breege, Neue 22, Tel. 038391 / 238
Aber auch in den Kurverwaltungen und Tourist-Infos der Insel können diese Berechtigungen erworben werden.

Foto: ©TMV/Florian Läufer